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Freitag, den 18. Mai 201204:59 Uhr

“Meister, Meister, die ich rief die Geister, werd’ ich nun nicht mehr los”: Die SPD und ihr Umgang mit der Partei DIE LINKE

19.03.2008, Beitrag von

Wohl jeder von uns kennt das berühmte Zitat aus Goethes Zauberlehrling, welches so treffend die Schwierigkeiten der SPD im Umgang mit der Partei DIE LINKE charakterisiert. Wie sollte die SPD sich im Umgang und Wettstreit mit DIE LINKE verhalten? Eine Empfehlung an alle flügelmäßig nicht betriebsblinden Sozialdemokraten.

SPD-Chef Kurt Beck ist in den letzten Wochen wahrlich nicht zu beneiden gewesen. Als Inhaber des nach einem seiner Amtsvorgänger (Bundesminister a.D. Franz Müntefering, MdB) schönsten Amtes nach dem des Papstes hatte er die letzten Wochen wirklich nur sehr wenig Freude an diesem Amt. Wer war schuld daran ?

Wir erinnern uns: Am 27.01.2008 standen in Niedersachsen und Hessen Landtagswahlen an. Während in Niedersachsen die amtierende CDU/F.D.P.-Landesregierung unter Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) trotz des Einzugs der Partei DIE LINKE in den niedersächsischen Landtag deutlich im Amt bestätigt wurde, musste in Hessen die dortige CDU-Alleinregierung unter ihrem Ministerpräsidenten Roland Koch ein ganz böses Erwachen erleben – satte 12 Prozent Verlust bescherten die hessischen Wählerinnen und Wähler den Christdemokraten.

Da half es dann auch nur wenig, dass die CDU mit 36,8 % trotzdem noch hauchdünn vor der SPD mit 36,7 % durchs Ziel ging. Wenngleich auch ein Teil der Verluste durch den bürgerlichen “Wunschkoalitionspartner” F.D.P. kompensiert werden konnte, die ihr bestes Wahlergenis seit 30 Jahren erzielen konnte und sehr klar vor B’90/ DIE GRÜNEN zur dritten Kraft in Hessen aufstiegen, reichte es trotzdem nicht zu einer bürgerlichen Landesregierung in Hessen.

Der Grund hierfür ist simpel: Da die Partei DIE LINKE auch in Hessen mit 5,1 % denkbar knapp den Einzug in den Landtag schaffte, besteht im Landtag zusammen mit der SPD (42 Mandate) und B’90/ DIE GRÜNEN (9 Mandate) eine strategische linke Sitzmehrheit. Dies erkannte auch die knapp geschlagene (dem linken SPD-Flügel zuzurechnende) SPD-Spitzenkandidatin Andrea Ypsilanti sehr schnell und entschloss sich deshalb, ihre über Monate gegebenen Beteuerungen, keinerlei Form der Zusammenarbeit der SPD Hessen mit der Partei DIE LINKE zu praktizieren, um der Macht willen rigoros ad acta zu legen und unter Zuhilfenahme der Linken eine SPD/Grüne-Minderheitsregierung unter ihr als Ministerpräsidentin zu bilden. Das Ende dieses Intermezzos ist ja bekannt, und es kann der Darmstädter SPD-Landtagsabgeordneten Dagmar Metzger wirklich gar nicht hoch genug angerechnet werden, dass zumindest sie die Courage gehabt hat, anders als ihre SPD-Landeschefin nach der Wahl auch noch zu dem zu stehen, was sie vor der Wahl den Wählerinnen und Wählern versprochen hatte.

Das Problem der SPD besteht derzeit ganz klar in ihrem nicht geklärten Verhältnis zur Partei DIE LINKE. Faktisch erfolgt schon seit geraumer Zeit eine Zusammenarbeit in unterschiedlichster Form mit dieser Partei: In Form einer Tollerierung in Sachsen-Anhalt (1994-98) sowie in Form von Koalitionen in Mecklenburg-Vorpommern (1998-2006) und Berlin (seit 2002). Vor diesem Hintergrund sind die derzeitigen Beteuerungen führender SPD-Politiker eigentlich auch nicht zutreffend, da die SPD schon die Zusammenarbeit mit den Linken pflegt.

Zugegebenermaßen bestehen auf Bundesebene sicherlich größere Schwierigkeiten für eine Zusammenarbeit – die teilweise abenteuerlichen Vorstellungen der Linken in der Außen- und Wirtschaftspolitik sowie der 2005 im Streit über die Agenda-Politik des damaligen SPD-Bundeskanzlers Gerhard Schröder aus der SPD ausgetretenen ehemaligen SPD-Chefs und heutigen Partei- und Fraktionsvorsitzenden von DIE LINKE Oskar Lafontaine seien hier nur als Beispiele erwähnt – doch spätestens seit der Hessenwahl haben Stellungnahmen von SPD-Chef Kurt Beck in Bezug auf die Partei DIE LINKE ja eine nicht gerade beruhigende Verlässlichkeit. Und die derzeitigen Umfragen verheißen der SPD ohne Zuhilfenahme der Linken ja nicht gerade übermäßig große Chancen, 2009 das Bundeskanzleramt zurückerobern zu können. Aber Kurt Beck hat ja in den letzten Wochen durchaus bewiesen, dass er über hinreichenden Machtinstinkt verfügt- selbst wenn es in Hessen dank einer aufrechten Sozialdemokratin, die nach der Wahl auch noch das praktiziert, was sie vor der wahl versprochen hat, nun doch nicht zu einer Zusammenarbeit mit den Linken kommt. Und auch der Einfluss linker SPD-Protagonisten wie Klaus Wowereit, Andrea Nahles, Franziska Drohsel, Ottmar Schreiner sollte nicht unterschätzt werden.

Doch was ist DIE LINKE für eine Partei ? DIE LINKE ist nichts Neues, sondern vielmehr “alter Wein in neuen Schläuchen”. Anders ausgedrückt kann man DIE LINKE auch mit Fug und Recht Kommunisten nennen, da Vorläuferparteien und Parteien, aus denen sich die Mitglieder der Linken rekrutieren, der Partei DIE LINKE u.a. KPD, SED, PDS und DKP waren. Und wenn man sich die Programmatik der Linken zu Gemüte führt, wird man Überschneidungen – wenngleich auch sicherlich mehr oder minder clever verklausuliert – mit den vorgenannten Parteien auch auf alle Fälle finden können. Zudem sind Funktions-und Mandatsträger bei DIE LINKE ja auch durchaus renomierte ehemalige SED bzw. PDS-Größen wie z.B. der letzte SED-Ministerpräsident der DDR und PDS-Ehrenvorsitzende Hans Modrow, MdB Gregor Gysi, MdEP Sahra Wagenknecht, Walter Benjamin (Sohn der berüchtigten DDR-Justizminsterin Hilde Benjamin) oder den Mitgründer und langjährigen Vorsitzenden der DKP-Nachwuchsorganistaion SDAJ, langjährigen PDS-Funktionär und heutigen DIE LINKE-MdB Wolfgang Gehrcke. Und schaut man sich die neue in die Parlamente gewählten MdLs der Linken in Hessen und Niedersachsen an, lässt sich diese Feststellung fortführen: So sind in Niedersachsen mit den ehemaligen, langjährigen DKP-Mitgliedern Dr. Sohn und Hans-Henning Adler und der noch heute bekennenden DKPlerin Christel Wegner (nach ihren unseligen STASI-Äußerungen inzwischen jedoch aus der Landtagsfraktion von DIE LINKE ausgeschlossen) ins Parlament gekommen und in Hessen mit Willi von Oyen ein Aktivist der Deutschen Friedensunion (DFU). Wenn die SPD also zukünftig mit der Partei DIE LINKE paktiert, paktiert sie damit wissentlich mit ehemaligen Kommunisten.

Da ich nicht Sozialdemokrat bin obliegt es mir nicht, der SPD Ratschläge zu erteilen, mit wem sie paktieren soll. Doch wenn man sich eine Würgeschlange um den Hals legt, darf man sich nicht wundern, wenn man irgendwann von dieser erdrückt wird. Und Ypsilanti, Wowereit, Drohsel und Co. sind gerade dabei, der SPD mit ihrem Propagieren einer Zusammenarbeit mit der Partei DIE LINKE in gewisser Weise eine Würgeschlange anzulegen. Es bleibt nur zu hoffen, dass der Seeheimer Kreis und Realo-SPDler wachsam über die SPD wachen. Die älteste Partei Deutschlands hat es nicht verdient, ein Opfer der Kommunisten zu werden. Die SPD sollte wieder verstärkt den Kontakt zu ihren ureigenen Wählern (Arbeiter, Arbeitslose, Gewerkschafter usw.), die sich derzeit von der SPD nicht vertreten fühlen und ihr Heil deshalb bei der Partei DIE LINKE suchen, kümmern. Dann wird der Einfluss der Partei DIE LINKE auch wieder zurückgehen und sie letztlich hoffentlich auch wieder in der politischen Bedeutungslosigkeit verschwinden.

Aktualisiert am 19. März 2008

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183 Kommentare zu ““Meister, Meister, die ich rief die Geister, werd’ ich nun nicht mehr los”: Die SPD und ihr Umgang mit der Partei DIE LINKE”

  1. 1 Hans-Dieter Wege - 19. März 2008 um 16:18 Uhr

    @Autor: Clemens, Steinbrück, Steinmeier, Stuck und Metzger sollten am Besten alle gemeinsam in die CDU/FDP wechseln. Das wäre eine gute Empfehlung an alle flügelmäßig nicht betriebsblinden Sozialdemokraten.
    Dann klappt es vielleicht ja auch mal wieder mit dem Stimmenzuwachs auf Kosten der CDU/FDP?
    Ich persönlich halte die derzeitige Politik aller bürgerlichen Parteien für gesellschaftszerstörerisch!

  2. 2 Ronald McDonald - 19. März 2008 um 17:42 Uhr

    Sehr geehrter Herr Wege,
    es gibt ja durchaus unterschiedliche Arten der Politik – die Art und Weise der Linken ist in meinen Augen jedoch nicht seriös und zukunftsweisend. Es ist beispielsweise zutiefst pervers, wie DIE LINKE den in der Tat in Deutschland leider viel zu zahlreich vertretenen Leuten mit Existenzängsten mit ihrem wirtschaftspolitischen Wünsch-dir-was-Politikansatz Hoffnungen macht und auch außenpolitisch abenteuerliche Vorstellungen vertritt. Nicht die Politik der bürgerlichen Parteien ist gesellschaftszerstörerisch, sondern die Politik der Partei DIE LINKE. Doch das ist ja auch das Ziel der Partei DIE LINKE: Der gesellschaftliche Umsturz des Systems der Bunderepublik Deutschland. Aber dafür braucht DIE Linke ja vorher zum Glück noch Mehrheiten…

  3. 3 Hans-Dieter Wege - 19. März 2008 um 18:00 Uhr

    @Ronald McDonald: Meiner Meinung nach kann die Politik dieser Linken nur dann gesellschaftszerstörerisch sein, wenn sie sich weiterhin wie in Berlin an der neoliberalen Politik beteiligt. Und zur Außen- und Sicherheitspolitik möchte ich Ihnen mit Hinweis auf den am Samstag stattfindenden Ostermarsch meine Meinung in Form eines Liedes dastellen.
    Fast 2 Drittel der deutschen Bevölkerung sind übrigens ähnlicher Meinung und lehnen wie ich den Auslandseinsatz der Bundeswehr in Afghanistan ab.

    Es steht ein Soldat…
    (Lied gegen Auslandseinsätze der Bundeswehr)
    In Erinnerung an Willy Brandt, von deutschem Boden nie wieder Krieg!

    Es steht ein Soldat im Afghanenland,
    hält er Wache für sein Heimatland?
    Sich regungslos das Mohnfeld zeigt,
    eine Träne ihm ins Auge steigt.
    Verachtest du dort droben nicht Terror und Mord,
    was lässt du mich dann an diesem schrecklichen Ort?
    Schick mich nach Hause, ich brauch keinen Sieg,
    von deutschem Boden, nie wieder Krieg!

    Es steht ein Soldat im Afghanenland,
    mit einer Waffe in der Hand,
    Waffen bringen niemals Fried,
    ein Volk im eigenen Land niemals besiegt!
    Verachtest du dort droben nicht Terror und Mord,
    was lässt du mich dann an diesem schrecklichen Ort?
    Schick mich nach Hause, ich brauch keinen Sieg,
    von deutschem Boden, nie wieder Krieg!

    Wir senden Politiker ins Afghanenland,
    sollen doch selbst nehmen die Waff’ in die Hand!
    Sich regungslos das Mohnfeld zeigt,
    auch ihnen eine Träne ins Auge steigt!
    Verachtest du dort droben nicht Terror und Mord?
    Wir Politiker halten in Zukunft nun endlich mal Wort,
    auch wir gehen nach Hause und zwar mit einem Sieg,
    von deutschem Boden nie wieder Krieg!

    Anmerkung: Bundeswehrsoldaten sind weder Söldner noch Fremdenlegionäre, sie dienen ausschließlich der Landesverteidigung! Kein deutscher Politiker hat das Recht die Soldaten zu missbrauchen! 120 Millionen Kinder weltweit leben auf der Straße, da sind 1 Billion Dollar im Jahr weltweit für Rüstung, 1 Billion Dollar zu viel!!!

    Hans-Dieter Wege, Oldenburg, 15.4.2006, ehemaliger Portepeeunteroffizier der Bundesmarine

  4. 4 Xenophon - 19. März 2008 um 21:42 Uhr

    Die deutschen Parteien sind alle national-liberal. Sie unterscheiden sich dadurch, dass die CDU in ihren Reihen die leitenden Angestellten der Wirtschaft, die FDP die Handwerksmeister und die Vertreter der Freien Berufe und die SPD die Führungskader des öffentlichen Dienstes organisiert. Inhaltliche Unterschiede gibt es nicht.
    Und die Linken? Sie suchen ihren Weg, haben ihn aber noch nicht gefunden.
    Im übrigen:
    Wer gegen Hartz-IV ist oder gegen den Krieg in Afghanistan, ist deshalb noch nicht links – die NPD sagt nichts Anderes. Also, meine Freunde, was ist links? Und wen vertritt die Linke?
    Klaus Dede/Xenophon

  5. 5 Suppenkasper - 19. März 2008 um 22:11 Uhr

    Werter Herr Dede!
    Sich gegen den Religionsunterricht an Schulen auszusprechen ist ja auch nicht unbedingt demokratisch, und ich hoffe doch nicht, wenn man als Vater mehrerer Kinder die Teilnahme seiner Kinder an diesem Unterricht begrüßt, dass einen dieses nicht auch verdächtigt macht?
    Übrigens, die NPD ist garantiert nicht gegen Hartz IV.
    Gerade Sie sollten das mit dem “Arbeit macht frei” doch noch nicht vergessen haben. Und zumindest sollte sich ein Mensch mit einer linken Einstellung n i e m a l s an einer rassistischen Verunglimpfung beteiligen, ganz gleich aus welchen Gründen.

  6. 6 Ronald McDonald - 19. März 2008 um 23:29 Uhr

    Also ich vertrete den Standpunkt, dass jeglichem Parlament (d.h. die unterschiedlichen kommunalen Parlamente, die 16 Landtage, der Bundestag und auch unsere 99 Europarlamentarier) in unserer Bundesrepublik Deutschland am meisten geholfen wäre, wenn weder linksextremistische Kräfte (sprich DIE LINKE sowie auf kommunaler Ebene auch noch sonstige kommunistische Gruppierungen wie DKP usw.) noch rechtsextremistische Kräfte (derzeit NPD und DVU, teilweise kommunalpolitisch auch noch REP). Konstruktiv tragen nämlich weder Linksextreme noch Rechtsextreme irgendwas zur Lösung der tiefgreifenden Probleme in unserem Vaterland bei.

    Ein paar Gedanken zu Hartz IV: Die Grundidee von Hartz IV (fordern und fördern) mag durchaus sehr sinnvoll sein, doch in meinen Augen wird zu wenig dafür getan, Hartz IV-Leute wieder fit für den 1. Arbeitsmarkt (d.h. sozialversicherungspflichtige Berufe) zu machen. Doch genau das müsste eigentlich die Aufgabe sein. Und hier hat die SPD in der Vergangenheit und auch momentan die Erwartungen ihrer Klientel bitter enttäuscht und sich damit auch das Problem in Gestalt der Partei DIE LINKE sozusagen selbst hochgezüchtet. Übrigens: Peter Hartz ist SPD-Mitglied…

    Zum Afghanistan-Einsatz will ich nur sagen, dass ich es schon irgendwie makaber finde, dass gerade Kommunisten (d.h. DIE LINKE) sich als vorderste Friedensaktivisten zu positionieren suchen. Naja, bei einer gewissen Klientel scheint dieser vermeintliche Friedenaktivismus der Linken ja auch die gewünschten Resultate zu zeigen… Und ferner sind wir dort keine Kriegsführer, sondern vielmehr Kämpfer gegen die wahrlich rückwärtsgewandten Ideen von Al-Khaida aus dem tiefsten Mittelalter und somit in gewisser Weise Kämpfer für die Freiheit der Menschen. Diesen Kampf sollten wir eigentlich alle eher unterstützen anstatt ihn (den Kampf für die Freiheit der Menschen in Afghanistan) und damit auch unsere tapferen Soldatinnen und Soldaten zu kritisieren.

  7. 7 Suppenkasper - 20. März 2008 um 09:36 Uhr

    @Ronald McDonald: Es dürfte wohl kaum etwas bringen, die Soldatinnen und Soldaten zu kritisieren, denn diese sind letztendlich doch gar nicht dafür verantwortlich für das, was ihnen unsere Politiker über ihre militärischen Vorgesetzten befehlen. Das Befehlsschema steht und Ober sticht Unter!
    Al-Khaider sind übrigens keine Soldaten sondern so genannte Nichtkombatanten. Hierfür ist eine Polizeitruppe zuständig. Aus diesem Grunde hätte ich nichts dagegen, wenn man für Afghanistan eine schlagkräftige Polizeitruppe aufbaut, dieses müsste ja noch nicht einmal auf dem Territorium von Afghanistan geschehen. Solch eine Maßnahme in Verbindung mit einem zivilen Wiederaufbau wäre in meinen Augen die einzig richtige Lösung gewesen.
    Und dann muss man sich ja auch wohl noch eine wichtige Frage stellen: Wie kann es heute, trotz jahrelanger Besatzung, immer noch möglich sein, dass Al-Khaida anscheinend immer noch mit Waffen versorgt werden kann? In meinen Augen war und ist dieser Einsatz der Bundeswehr völkerrechtswidrig, und das Parlament eines Staates sollte sich nicht über die Mehrheitsmeinung seiner Bürger hinwegsetzen! Und Abgeordnete, die so etwas trotzdem machen, muss man einfach abwählen!
    Doch dazu fehlt anscheinend den meisten Wählern n o c h die Entschlossenheit!

  8. 8 Herbergsmutti - 20. März 2008 um 18:38 Uhr

    Zum Fraktionsauschluss von Christel Wegner möchte ich folgendes klar stellen: Sie mag ja fraktionslos sein, aber da s i e ihr Mandat n i c h t abgegeben hat, ist sie immer noch Mitglied des Landtages und hat Stimmrecht. Das finde ich erwähnenswert, weil die Linke durch den “Fraktionsauschluss” nach außen vermitteln wollte, diese Frau habe nix mehr zu melden. Reinwaschen & sich so politisch korrekt geben, obwohl aber formell alles beim Alten bleibt?
    Wähler-Verarsche…

  9. 9 Salomon - 21. März 2008 um 10:36 Uhr

    Liebe junge Herbergsmutti! Sie sollten sich vielleicht mal wieder auf den Boden des deutschen Rechtsstaates begeben.
    Soll die Partei die Linke sich auch ein Strafverfahren wegen Nötigung von Parlamentsmitgliedern einfangen? Diese Methode ist doch auch im Fall der Frau Metzger angewandt worden gegen Andrea Ypsilanti und andere. Die Zeit der Hexenjagden ist lange schon vorbei, das sollte auch eine Herbergsmutti langsam mal kapieren!
    Als Herbergsmutti scheinen Sie nicht gerade über das beste Einfühlungsvermögen zu verfügen. Sie sollten vielleicht in eine von der CDU unterstützten Klosterschule wechseln, vielleicht kann man ja dort etwas über Hexenaustreibungen oder ja sogar über Christliche Werte erlernen. Obwohl für letzteres allen Menschen im Land wohl ein gegenteiliger Eindruck eher in den Sinn kommen würde.

  10. 10 Ronald McDonald - 21. März 2008 um 23:04 Uhr

    Es entspricht in der Tat der Wahrheit, dass der Landesvorsitzende der Partei DIE LINKE, MdB Dieter Dehm, nach wie vor keinerlei Schwierigkeiten mit einer Zusammenarbeit mit DKP hat (u.a. mittels Kandidaturen bei LTW/BTW auf Listen von DIE LINKE) und auch einen Ausschluss von Christel Wegner zunächst nicht recht gewollt hat. Mit dieser Haltung ist er sich selbst aber zumindest treu geblieben – immer schön stramm links und gegen das bestehende System der BRD.

    Und Frau Wegner mag ja nun als Einzelkämpferin im Landtag die reine DKP-Lehre vertreten können, nennenswerten Erfolg wird sie glücklicherweise nicht in ihren Bemühungen haben – und das ist auch wirklich gut so!!!

    Die Fraktion DIE LINKE wird aber im Landtag schon ein anderes Kaliber als Frau Wegner darstellen, wenngleich das Großziel dasselbe ist: Beseitigung des bestehenden Systems der BRD.

    Es ist Aufgabe aller Demokraten, diesem Bestreben Einhalt zu gebieten.

  11. 11 Hans-Dieter Wege - 22. März 2008 um 12:21 Uhr

    @ Ronald McDonald: Sie meinen doch sicherlich in Ihrem letzten Satz, dass es die Aufgabe aller Kapitalisten wäre! Die Linke und die SPD haben doch das gleiche Ziel: den demokratischen Sozialismus. Wieso muss man eigentlich solch einem ehrenwerten Ziel Einhalt gebieten?
    Ich bin eher der Meinung, man muss das Ziel dieser Parteien noch erheblich erweitern, hin zu einem freiheitlich demokratischen internationalen Soziallismus! Mit Erreichen dieses Ziels wäre man garantiert näher beim Menschen, und viele Menschen hätten etwas davon. Vom Kapitalismus profitieren doch immer nur wenige. Und auch der Frau Wegner wird klar werden, dass der Sozialismus nur international funktionieren kann! Und genau das sollte das Ziel eines jeden Demokraten werden. Soziale Gerechtigkeit und Frieden für möglichst alle Menschen auf der Erde!

  12. 12 Herbergsmutti - 22. März 2008 um 13:58 Uhr

    “…wird als Einzelkämpferin im Landtag die reine DKP-Lehre vertreten können…”
    Veto: Der Fraktonsvorsitzende der Linken im Niedersächsischen Landtag, Manfred Sohn, DKPler, hat 2006 einen Artikel im Ossietzky veröffentlicht, in dem er die DDR im Vergleich zur BRD als “friedlicher” verherrlichte.
    Der damit ausgelöste Unmut während der Konstituierenden Landtagssitzung wird negative Auswirkungen auf die Parlamentarische Arbeit von Mandatsträgern mit WASG-Inhalten haben. Die Linke Niedersachsen schwächt sich selbst von innen heraus: Frau Wegner hat sich für die Fraktion als untragbar und somit unbrauchbar erwiesen; sie wurde ausgeschlossen, aber nur, weil ihre Ideologie auf die breite Öffentlichkeit stieß.

  13. 13 kpt - 22. März 2008 um 15:07 Uhr

    Ich kenne nur noch Kuba und China, die den Staats-Sozialismus pflegen. Leben möchte ich dort nicht. Nach der Enteignung des Eigentums folgt das Ausreiseverbot und dann das Denkverbot. Die demokratischen Parteien in Deutschland sind zwar sehr anstrengend, aber durch die häufigen Wahlen vom Volk abhängig. Die schweigende Mehrheit geht zwar nicht mehr zur Wahl, ist dann aber bei der Fußball-WM und wohl auch bei der EM patriotisch.

  14. 14 Hans-Dieter Wege - 22. März 2008 um 19:22 Uhr

    @ 12 Herbergsmutti: Als Einzelkämpferin tritt C.W. doch nur deshalb auf, gerade weil man sie aus der Fraktion der Linken ausschloss. Diesen Ausschluss halte ich für einen großen Fehler und auch für einen undemokratischen Akt. Betrachtet man den derzeitigen, meiner Meinung nach völkerrechtswidrigen Einsatz der Bundesrepublik Deutschland in Afghanistan, kann man ja nun wirklich nicht mehr von einer friedlichen BRD sprechen. Gerade Soldaten setzt man doch wohl eher ein, wenn man Krieg führt. Für Terroristen, wie Al Khaida muss die afghanische Polizei zuständig sein. Die Ausbildung einer solchen Polizei hätte seit Jahren in den unterschiedlichsten Ländern bereits durchgeführt werden können. Dieses haben aber alle Besaztzungstruppen sträflich vernachlässigt.
    Weiterhin sollten Sie sich vielleicht mal mit den Rüstungsexporten der Bundesrepublik Deutschland beschäftigen, bestimmt kommen Sie dann zu dem Ergebnis, dass Deutschland doch friedlicher als die USA ist. Doch leider nützt das den Personen überhaupt nichts mehr, die z.B. durch Minen getötet wurden oder ihre Gliedmaßen verloren, darunter sind übrigens gerade sehr viele Kinder.
    Allerdings lehne ich auch jegliche Verherrlichung oder Beschönigung tatsächlich erfolgter Schweinereien durch das damalige DDR-Regime ab. Dieser Maßstab sollte aber für alle Regierungen gelten, zumindest glaube ich das.

  15. 15 Hans-Dieter Wege - 22. März 2008 um 19:27 Uhr

    @ kpt: Anscheinend leben aber auch viele Deutsche nicht mehr gerne hier. Immer mehr wandern aus. Und viele Deutsche gehen auch nach China. Komischerweise aber nicht die Menschen mit einer sozialistischen Einstellung, sondern überwiegend die Menschen mit kapitalistischen Erwartungen. Ist das nicht seltsam?

  16. 16 Ronald McDonald - 22. März 2008 um 23:42 Uhr

    @ Hans-Dieter Wege:
    Sehr geehrter Herr Wege, ich will keinen Hehl daraus machen, dass ich ein absoluter Gegner der Kommunisten (DIE LINKE) bin und diese mit allen demokratischen Mitteln in ihrem Einfluss so klein wie möglich halten möchte. Warum bin ich gegen die Kommunisten? Nun, die Grundidee des Kommunismus, federführend vom Philosophen Karl Marx, ist ja durchaus sehr ehrenwert: Die völlige Gleichheit aller Menschen. Für Karl Marx als (häufig genug mittellosen und nur durch finanzielle Spritzen seines Gesinnungsgenossen Friedrich Engels existieren könnenden) Philosophen war diese Vorstellung sicherlich denkbar, für einen politisch denkenden Menschen ist die Vorstellung des Kommunismus jedoch realistisch betrachtet utopisch. Warum?
    Der Kommunismus (bzw. sein “Erfinder” Karl Marx) geht davon aus, dass der Mensch ein uneigennütziges Wesen sei, das nicht egoistisch handele – die Wirklichkeit lehrt aber jeden, nur halbwegs mit offenen Augen durch die Welt gehenden Mitmenschen das genaue Gegenteil: Der Mensch ist (in der übergroßen Mehrzahl) ein egoistisches, auf seinen persönlichen Vorteil bedachtes Wesen. Und weil der Mensch im realen Leben nun einmal so ist, wird der Kommunismus oder der “demokratische Sozialismus” auch nicht funktionieren, selbst wenn man dies anstreben wollte (was ich persönlich nicht für notwendig halte, da ich immer noch glaube, dass man unser bestehendes System mit genügender und ehrlicher Kraftanstrengung zum Wohle der Wirtschaft und der Menschen in Deutschland reformieren kann).

    @ Herbergsmutti: Also mir liegt wahrlich überhaupt nichts an einer erfolgreichen Arbeit von DIE LINKE, da ich ihre Forderungen (insbesondere die wirtschaftspolitischen und sozialen) schlicht und ergreifend für unseriös halte. Und ob nun die DKP-Frau Wegner die Ziele von DIE LINKE nun noch weiter unterstützt oder nicht, ist mir persönlich relativ egal. Gleichwohl würde ich lügen, wenn ich nicht sagen würde, dass mich die Negativpresse schon gefreut hat. Ob es einem nun aber gefällt oder nicht, Frau Wegner hat auf demokratischem Wege ihr Landtagsmandat errungen und soll es deshalb auch die kommenden fünf Jahre ausüben. Schaden wird sie ja als Einzelkämpferin glücklicherweise kaum anrichten können. Und die Wirkung der Fraktion DIE LINKE im Landtag in Hannover wird in meinen Augen vor allem darin bestehen, den Demokraten im Lande vor Augen zu halten, dass alle Demokraten intensiv um das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger Niedersachsens werben müssen, damit DIE LINKE bei den nächsten Wahlen wieder aus den Parlamenten ausscheidet.

  17. 17 Werner Lorenzen-Pranger - 23. März 2008 um 11:42 Uhr

    Ronald McDonald schreibt: “…den Demokraten im Lande vor Augen zu halten, dass alle Demokraten intensiv um das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger Niedersachsens werben müssen…”
    Interessanter Ansatz, wenngleich auch Muster ohne Wert. Solange Hausdurchsuchungen stattfinden können, weil ein Außenstehender etwas in ein Computer-Gästebuch geschrieben hat, so lange geht es einigen von der Arrogranz der Macht beseelten “Herrschaften” eben nur um die Ausübung eben jener Macht. Man sollte sie in ihre Schranken weisen, so lange das irgendwie noch geht – denn lange geht das offensichtlich nicht mehr!
    Wenn Staatsanwälte in Oldenburg etwas Sinnvolles tun wollen, sollten sie sich im Umfeld der Baubranche umsehen. Besonders eine Firma / Firmengruppe gäbe da Ansätze genug, gegen mieseste kriminelle Machenschaften aus der untersten Schublade tätig zu werden.
    Aber Vorsicht, Staatsanwältchen! Die haben viel Geld und wehren sich ganz anders, als mit ein paar harmlosen Laufspielchen am Ostersamstag durch die Innenstadt. Das sind eben richtige Kriminelle…

  18. 18 Herbergsmutti - 24. März 2008 um 17:46 Uhr

    @ Ronald McDonald, Sie wünschen sich Kraftanstrengungen zum Wohle der Wirtschaft und (dann) den Menschen. Darf ich fragen, ob Sie mit “Grünen Inhalten schwarze Zahlen schreiben” wollen oder eher den Aufschwung für alle, durch Konzernsubventionen aus Steuergeldern bevorzugen, wie es die CDU als Konzept für sich entdeckt hat?
    Der Fraktionsauschluss von Frau Wegner ist das Armutszeugnis der Linken in Niedersachsen, und ich zweifle an der Kompetenz, Kandidatenlisten aufzustellen. Vollkommen unseriös.

  19. 19 Hans Dieter Wege - 25. März 2008 um 11:38 Uhr

    @Herbergsmutti:Wenn Kandidaten ausschließlich von Delegierten bestimmt werden, die ja einerseits von den Mitgliederversammlungen zwar demokratisch gewählt werden, andererseits aber dann in geheimen Wahlen die jeweiligen Kandidaten bestimmen, kann es in allen Parteien möglich sein, dass jemand einen Listenplatz bekommt, der eigentlich von der Basis abgelehnt wird.
    Deshalb sollte man den Mitgliedern einer Partei zu wichtigen Entscheidungen auch ein abschließendes VETO-Recht zubilligen. So wären Fehlentscheidungen durch die Basis einer Partei korrigierbar. Auch wäre das in meinen Augen die Verwirklichung einer direkten Demokratie durch abschließende Kontrolle der Delegierten zumindest innerhalb einer politischen Partei. Aber welcher Funktionär oder Mandatsträger möchte das wohl? Von Basisdemokratie zu reden ist anscheinend leichter als sie zu praktizieren.

  20. 20 stramme kommunistin - 25. März 2008 um 16:48 Uhr

    Leider sind es ganz, ganz wenige und noch dazu besonders zahme Kommunist-inn-en in der Partei, die sich anmaßend “Die Linke” nennt, und Christel sollte froh sein, mit diesem sauren zweiten Aufguss der Sozialdemokrat-inn-en (also der Ex-PDS – die wenigsten der WASG-ler/innen haben die “Verschmelzung” zur angeblichen “Linkspartei” mitgemacht) los zu sein! Ich wünsche ihr alle Kraft der Welt, um als einzelne im niedersächsichen Landtag nicht unterzugehen!
    Eine unorganisierte, aber umso überzeugtere Kommunistin.

  21. 21 Ronald McDonald - 25. März 2008 um 21:43 Uhr

    Aus basisdemokratischer Sicht mag es ja vielleicht reizvoll sein, die Partei-Basis bei sehr wichtigen Entscheidungen mit Vetorechten auszustatten. Mitunter könnte das jedoch auch zu einer Lähmung der parlamentarischen Arbeit beitragen, da sehr wichtige Entscheidungen z.T. sehr lange nicht beschlossern werden oder sogar ganz gekippt werden könnten – und davon würden dann Links- und Rechtsextreme profitieren, also DIE LINKE, DVU, NPD, REP. Und daran dürfte der Mehrzahl unserer Bürgerinnen und Bürger wahrlich nicht gelegen sein!!!

    @ Herbergsmutti: Ich bin der Meinung, dass mithilfe einer flukturierenden Wirtschaft auch wieder sozialversicherungspflichtige Jobs geschaffen werden. Und mit einer flukturierenden Wirtschaft meine ich vor allem die Stärkung der mittelständischen Unternehmen – denn nur die schaffen die Arbeitsplätze. Die Großindustrie hat zwar den größeren Forderungshals und die besser organisierten Lobbyisten, aber effektiv leistet die Großindustrie zu wenig für die Menschen. Und wenn die Leute dann wieder in sozialversicherungspflichtige Jobs kommen, wird auch der Konsum und damit die Binnennachfrage anspringen. Und das dann gekoppelt mit dem weiterhin starken Export wird unser Vaterland dann auch wieder richtig gut nach vorne bringen. Ich selbst definiere mich übrigens als bekennender Bürgerlich-Konservativer.

  22. 22 Hans Dieter Wege - 25. März 2008 um 22:13 Uhr

    @Ronald McDonald: Ich dachte bis heute noch, die Bürgerlich-Konservativen wären für die Demokratie.
    Aber wenn Sie schon schreiben, dass der Mehrzahl unserer Bürgerinnen und Bürger daran nichts gelegen sein kann, warum werden diese dann überhaupt noch bei den Wahlen
    auch von den Bürgerlich-Konservativen umworben?
    Übrigens, ein sozialversicherungspflichtiger Job im Niedriglohnbereich lässt den Konsum und die Binnennachfrage auch nicht anspringen! Schon mal drüber nachgedacht?

  23. 23 Ronald McDonald - 26. März 2008 um 21:30 Uhr

    @ Hans-Dieter Wege:
    Ich habe geschrieben, dass der Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger Deutschlands nicht daran gelegen sein kann, dass Links-und Rechtsextreme gestärkt werden, denn diese wollen das Ende der Demokratie (siehe hierzu zahlreiche Ausführungen von Lenin). Da ich aber natürlich für die Demokratie und unser bestehendes System bin, strebe ich selbstverständlich eine größtmöglichste Zurückdrängung des Einflusses von Links- und Rechtsextremisten an.
    Und zum Punkt Wirtschaftspolitik vielleicht folgendes: Wenn wir in Deutschland ganz bewusst mittelständische Unternehmen, die nämlich auch vollwertige sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze zur Verfügung stellen (und nicht bloß Niedriglohnjobs wie z.B. sehr oft in der Großindustrie), würde dies unserer Wirtschaft sehr gut tun und damit auch den Menschen in Deutschland helfen. In Deutschland sollte so schnell wie möglich der Einfluss der Lobbyverbände (z.B. Gewerkschaften, Arbeitgeberverbände) zum Wohle unserer Wirtschaft beschnitten werden.

  24. 24 Suppenkasper - 27. März 2008 um 15:08 Uhr

    @Ronald McDonald: Hilfe! Beim besten Willen, aus dem was Sie nachfolgend kommentierten werde ich nicht klug:
    “Und zum Punkt Wirtschaftspolitik vielleicht folgendes: Wenn wir in Deutschland ganz bewusst mittelständische Unternehmen, die nämlich auch vollwertige sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze zur Verfügung stellen (und nicht bloß Niedriglohnjobs wie z.B. sehr oft in der Großindustrie), würde dies unserer Wirtschaft sehr gut tun und damit auch den Menschen in Deutschland helfen.”

  25. 25 Ronald McDonald - 28. März 2008 um 12:19 Uhr

    @ Suppenkasper:
    Sie haben vielleicht Recht, es mag etwas umständlich ausgedrückt sein. Ich bin schlicht und einfach der Meinung, daß wir in Deutschland einen Paradigmenwechsel “weg von der Förderung der Großindustrie, hin zur Stärkung der mittelständischen Wirtschaft”. Denn letztlich ist es doch in den letzten Jahren immer so gewesen, daß die Großindustrie immer am latesten gejammert hat- aber auch immer kontinuierlich Arbeitsplätze abgebaut hat. Und die einzige Wirtschaftssparte, die in den letzten Jahren Arbeitsplätze geschaffen hat, ist die mittelständische Wirtschaft. Deshalb müsste sie auch kosequnter gefördert werden. Aber mit den derzeitigen Sozialdemokraten und ihren ideelen Partner, den Gewerkschaften, ist das wohl leider leider wohl nicht zu machen. Aber ( spätestens ) 2009 sind ja Bundestagswahlen….

  26. 26 Hans Dieter Wege - 28. März 2008 um 15:34 Uhr

    @ Ronald McDonald: 16% würde die SPD derzeit nach Umfragen noch im Saarland erreichen, 29% dagegen die Linke. Das Gewerkschaften notwendig sind zeigt allein schon wieder der “STASI”-Skandal um die Firma Lidl.
    Ich finde allerdings, das die Gewerkschaften davon Abstand nehmen müssen, prozentuale Lohnerhöhungen zu fordern, gerade im Interesse der unteren Lohn-oder Gehaltsstufen.
    Zu Ihren Erwartungen zur Bundestagwahl 2009 bekommt die CDU/CSU und die FDP ja bereits tatkräftige Unterstützung durch die Spezialisten der SPD, dem Seeheimer Kreis und den Experten der Mitte Steinbrück, Struck, Steinmeier und Müntefering.
    Die SPD ist damit auf dem besten Wege von der Linkspartei und dem bürgerlichen Lager zerschlagen zu werden.
    Vielleicht treten diese “Experten” ja dann alle in die CDU ein und rücken in die hinteren Reihen. Zu Wünschen wäre es Ihnen! Den Menschen kann allerdings nur noch eine konsequente linke Politik nutzen, möglichst mit einer Mehrheit von 51 %!

  27. 27 Ronald McDonald - 29. März 2008 um 00:18 Uhr

    @ Hans-Dieter Wege:
    Das sind wirklich sehr besorgniserregende Zahlen – aber ich bin doch sehr guter Hoffnung, dass die Kommunisten (DIE LINKE) bis zur saarländischen Landtagswahl so eindrucksvoll ihre unrealistischen Politikvorstellungen präsentiert haben – gewürzt mit einigen “One-Man-Shows” ihres Partei- und Fraktionschefs Oskar Lafontaine, dass die Mehrheit der Saarländer erneut für eine bürgerliche Regierung (also CDU-Alleinregierung oder CDU/FDP) votieren werden. Die Grünen werden meiner Meinung nach Dank der starken Linken im Saarland nicht erneut in den Landtag kommen, womit sich dann auch Gedankenspiele über Schwarz/Grün in meinen Augen erübrigen werden.

    Und im Bund 2009 ist die Lage ja seit Hessen ganz klar: SPD, Grüne und Kommunisten (DIE LINKE) auf der einen Seite und die bürgerlichen Kräfte CDU/CSU und F.D.P. auf der anderen Seite. Ich persönlich hoffe zum Wohle Deutschlands inständig, dass CDU/CSU und FDP die Bundestagswahl 2009 für sich entscheiden werden. Es wäre für Wirtschaft wie Menschen das Beste!

  28. 28 Hans Dieter Wege - 29. März 2008 um 11:55 Uhr

    @Ronald McDonald: Lafontaine und seine Linke an der Saar machen es in meinen Augen genau richtig. Denn sie setzen sich für die Menschen ein. Anders als die Linke in vielen anderen Bundesländern die meinen, sie müssen sich an der momentanen “realistischen Politik” orientieren oder hierbei sogar mitwirken. Diese derzeitige realistische Politik ist in meinen Augen ausschließlich asozial und sollte von möglichst vielen Menschen abgelehnt werden.
    Lafontaine und die Linke Saar haben das ganz klar erkannt und die gesamte Linke in Deutschland sollte diesen erfolgreichen Kurs ebenfalls einschlagen! Und zwar für die Menschen im Land!

  29. 29 herbergsmutti - 2. April 2008 um 19:24 Uhr

    Ronald MacDonald: sollten Sie ausnahmsweise mal Appetit auf Burger King haben, schauen Sie doch auf dem Rückweg mal bei den Grünen am Friedensplatz vorbei: Mit Ihrer politischen Haltung sind Sie dort sicherlich herzlich willkommen.
    Die ticken wie Sie…

  30. 30 Ronald McDonald - 2. April 2008 um 23:46 Uhr

    @ herbergsmutti:
    Mir erschließt sich irgendwie so gar nicht, wieso Sie mich bei den Grünen einordnen wollen. Ich kann Ihnen versichern, dass ich wahrlich kein Anhänger der Öko-Partei B’90/DIE GRÜNEN bin (obgleich ich schon in Hamburg auf Schwarz/Grün hoffe, denn besser als ein Große Koalition ist diese Konstellation allemal – wie wir ja leider an der Berliner Koalition feststellen müssen? Woran meinen Sie denn, vermeintlich festmachen zu können, dass ich angeblich Grünen-Sympathisant (*Riesengrins*) sein soll? Würde mich interessenhalber schon sehr interessieren.

  31. 31 Tony König - 3. April 2008 um 00:44 Uhr

    zu Kom. 30)
    nun ja…, ob “schwarzbraun” und inzwischen “halbgrün” zusammen so ‘ne tolle Farbmischung sind? Nach der Farbenlehre würde dies im gemischten Zustand eher ein etwas helleres “Drecksbraun” ergeben.
    Politisch soll da ja einiges in den Hamburger-Topf kommen! Also, wenn man sich diese Kombination mal auf Bundesebene vorstellt, da würden ja dann die alten Hasen von der früheren Ost-CDU und die vom Ost-Bündnis 90 miteinander sexeln. Ein Vorteil wäre vielleicht, dass man sich über die guten alten Zeiten in der FDJ, quasi von “Genosse zu Genossin”, unterhalten könnte.

  32. 32 Werner Lorenzen-Pranger - 3. April 2008 um 10:37 Uhr

    Nun, die Grünen als unmittelbare Real-Politiknachfolger der Schill-Partei – das hat doch schon wieder was. Da kehren dann die dereinst wildgewordenen Kleinbürger zu den schon-immer Kleinbürgern in nostalgisch-naturbrauner Verzückung zurück.
    Wie ließ einst Brösel eine seiner Figuren gröhlen? “Wir trampeln durchs Getreide, wir trampeln durch die Saat! Hurra wir verblöden, für uns bezahlt der Staat!”
    Tja, leider zahlt er so etwas – und damit wir alle!

  33. 33 Ronald McDonald - 3. April 2008 um 12:23 Uhr

    @ Tony könig und Werner Lorenzen-Pranger:
    Sieh an, Herr Lorenzen-Pranger kriegt in Punkto “qualifizierte Kommentare” ( hust… ) Unterstützung durch Tony König.

    Naja und nun versuchen eben sowohl Herr Lorenzen-Pranger wie auch Tony König, die CDU/CSU in einen Topf mit den dumpfen Rechtsextremisten zu werfen. Das ist wirklich eine absolute, ungehobelte Frechheit ihrerseits!!! Sie sollten sich beide wirklich in Grund und Boden schämen ob ihrer widerwärtigen Ansichten bezüglich der CDU/CSU.

    Ach ja, vielleicht so ein Wort zu den Mitgliedern der Ost-CDU (z.B. der letzte und erste frei gewählte DDR-Ministerpräsident Lothar de Maiziere). Der übergroße Teil dieser Mitglieder ist zum Glück in der politischen Bedeutungslosigkeit verschwunden – und da soll er meiner Meinung nach auch ruhig bleiben. Das nur einmal so zur Info.

    Und zum plumpen Geschichtsverfälschung-Versuch von Tony König fällt mir nun gar nichts mehr ein – nur mal so zur Info: Bündnis 90 kämpfte damals vehement gegen das DDR-System (das habe ich schon in der Schule gelernt). Tony König, Sie sollten sich wirklich schämen ob Ihrer perversen Vergleiche im politischen Bereich.

  34. 34 Werner Lorenzen-Pranger - 3. April 2008 um 13:32 Uhr

    Soso. In der Bedeutungslosigkeit verschwunden, Frittenclown? Besonders Angela Merkel, was? Jene Dame, die bei den jungen Pionieren kraft Amt noch kräftig gegen den Kapitalismus motzen durfe. Na ja, sie hat natürlich gaaaanz anders als die Mitglieder anderer Perteien, womöglich gar der Linkspartei, vermutlich einen “Lernprozess” durchgemacht, was?
    Ausgerechnet bei einem der dollsten Vetreter des Kapiatalismus, durfte sie das: Bei Helmut Kohl! Ein Mann, der sich da auskennt wie kein zweiter, nicht wahr? Hat er doch selbst locker erzählt, dass auch in seiner Amtszeit als Bundeskanzler ein treuer Berater für seinen Freund Leo Kirch war. Na ja, Kirch ging, wie Kohl mit seinen Projekten auch, den Bach runter – und Merkel ruiniert jetzt, was der größenwahnsinnige Kohl nicht schaffte: Die Bundesrepublik! Mit Hilfe der Sozis, Frittenclown, mit Hilfe der Sozis! Damit sie nicht wieder weinen müssen! :-)

  35. 35 Tony König - 3. April 2008 um 13:50 Uhr

    zu Kom.33)
    “Man sollte die Dinge, die man liest, auch begreifen, denn hierin liegt die Kunst des Intellekts.”
    von Tony König

  36. 36 Ronald McDonald - 3. April 2008 um 17:16 Uhr

    @ Tony König:
    Nun ja, daß Sie, da Ihnen argumentativ gegen die CDU/CSU nichts Substanzielles einfällt, die alte und wissentlich falsche Platte des linken Spektrums auflegen und die CDU/CSU in eine Ecke mit Rechtsextremisten stecken wollen, ist doch nun zweifelsohne aus Ihren Statements herauszulesen. Und Herr Lorenzen-Pranger pflichtet Ihnen in Ihren abstrusen Thesen zur CDU/CSU ja auch noch bei. Nun gut, in unserem Land herrscht ja erfreulicherweise Pressefreiheit- was aber natürlich auch eben teilweise zur Folge hat, daß mancher diese zum üblen Agitieren nutzt, nicht wahr Herr König ? Ihre sachlich bewusst falschen und ferner bewusst diffamierenden Äußerungen zur CDU/CSU sind einfach nur abgrundtief geschmacklos und widerwärtig. Sie sollten sich wirklich in Grund und Boden schämen.

    @ Werner Lorenzen-Pranger:
    Wie schon gewohnt, sind Ihre Kommentare bezüglich meiner Wenigkeit wieder einmal ein negatives Musterbeispiel für Beleidigungen und Herumstänkern. Statt sich einmal konstruktiv und substanziell mit der CDU/CSU auseinanderzusetzen, kommen ihrerseits und von Seiten Ihres in Punkto CDU/CSU-Diffamierung “Bruder-im- Geiste” Tony König nur übelste linke Stimmungsmache gegen die CDU/CSU. Wirklich abgrundtief geschmacklos und widerlich ! Sie sollten sich ebenso wie Ihr Gesinnungsgenosse Tony König wirklich in Grund und Boden schämen.
    Ach ja vielleicht noch ein paar Worte zu Ihren politischen ( diffamierenden ) Ausführungen im letzen Beitrag: Die CDU/CSU/F.D.P.-Bundesregierung unter Bundeskanzler Helmut Kohl hat nur durch ihre solide Finanz-und Wirtschaftspolitik unter der Federführung vom damaligen Bundesfinanzminister Stoltenberg es ermöglicht, daß die Wiedervereinigung Deutschlands schulterbar war und ist. Und nicht Angela Merkel wird unser schönes Vaterland in größte wirtschaftliche Schwierigkeiten bringen, sondern eine mögliche “Chaos-Allianz” von SPD, Grünen, Kommunisten ( DIE LINKE ) unter tatkräftiger Unterstützung der Gewerkschaften ( Ver.di & Co. ) nach den Bundestagswahlen 2009. SPD, Grüne, Kommunisten ( DIE LINKE ) und natürlich die Gewerkschaften propagieren doch landauf landab ihren heißgeliebten Mindestlohn. Mit Mindestlöhnen vernichtet man erwiesenermaßen Arbeitsplätze und schadet damit wissentlich den Menschen in unserem Land- ist das etwa sozial. Sozial ist, wer und was Arbeit schafft ! Basta.

  37. 37 herbergsmutti - 3. April 2008 um 17:21 Uhr

    @frittenking:
    Um gemeinsame Schnittmengen zwischen CDU & Grüne auszutangieren, besuchen Sie doch am 14.04.2008 die Montagsrunde der Grünen. Das Thema lautet: “Die neue Farbenlehre-was kommt nach rot-grün?”
    Es ist der geballte Neoliberalismus, der Sie verbindet. Da kommt zusammen, was zusammen gehört.
    Die Grünen sind sich zwar nicht einig, wo sie Mehrheiten suchen sollen: die einen sagen, CDU (Fritz Kuhn ist ja schon kontaktfreudiger Wirtschaftsförderer), die anderen wollen ein bedingungsloses Grundeinkommen und den Truppenabzug aus Afghanistan, sind also eher links. Doch seit die Grünen mal in Berlin mitregieren durften, haben sie gelernt, wie angenehm Geld & Macht sind (Herrje, was ist bloß aus Claudia Roth geworden?). Darum werden Sie sich doch nicht ernsthaft auf die Seite der Idealisten schlagen. Ich freu mich auf die nächste Bundestagswahl, wenn sich die ungerechte Verteilung von Wohlstand und gesellschaftlicher Teilhabe im Wahlergebnis ablesen lässt.

  38. 38 Suppenkasper - 3. April 2008 um 18:37 Uhr

    @Ronald McDonald: Dass sozial ist, wer und was Arbeit schafft, das sollten Sie mal meiner Oma erzählen. Oder besser noch, einem mir bekannten Ehepaar. Eltern von 3 schulpflichtigen Kindern, Vater vollzeitbeschäftigt, Mutter 400 Euro-Job. Sie fallen trotzdem in Hartz IV! Auch eine Tariferhöhung, wie vielleicht die letzte von Verdi, würde hieran nichts nützen. Wie kann es Sozial sein, wenn dieser hart arbeitende Familienvater, nur aufgrund der Tatsache, dass er verheiratet ist, einen 35 Euro niedrigeren Hartz IV-Regelsatz bezieht, als ein erwerbsloser Alleinstehender?
    Sozial ist was Arbeit schafft? Wäre es nicht so traurig, wäre es garantiert zum Totlachen. Zum Punkt Soziales scheinen Sie und Ihre CDU/CSU/FDP-Gemeinschaft in jedem Fall in jedem Unterricht gefehlt haben oder mit MACH 5 vorbeigerauscht zu sein. Vielleicht sollten Sie mal eine Weiterbildung in diesem Fach besuchen? Fordern und Fördern für Politiker ist ganz bestimmt angebracht!

  39. 39 Werner Lorenzen-Pranger - 3. April 2008 um 18:41 Uhr

    Hier einige Hinweise für Leute, die aus “Zeitgründen nicht recherchieren können”.
    Zum Ersten gab es da eine ähnliche, allerdings ungleich verbreitetere, Aufregung schon einmal – nämlich 1970. Schon da mussten die Unionsanhänger vor den Fakten auf voller Linie zurückstecken. Nachzulesen in rororo aktuell 1414, 1970, “15 Millionen beleidigte Deutsche oder Woher kommt die CDU”. Zu beziehen über jedes gute Antiquariat.
    Nun ja, wer ohne Presse und ohne Recherche lebt, der weiß natürlich auch nicht, dass zu der Zeit die eindeutig textgleichen Zitate zu denen der Nazis, so wie sie später ein Stoiber, Beckstein, Milbradt, aber auch Mitglieder der Wulff-Regierung z.B., benutzten, gar nicht denkbar waren. Dennoch wies man den Unionsanhängern eindeutig und unzweifelhaft die Nähe zu den Nazis nach. Kunststück – nichts leichter als das!
    Es sei hier für die allerjüngste Geschichte nur an Stoibers eindeutiges Zitat von der “durchrassten Gesellschaft” erninnert, das selbst bei Frittenclows bekannt sein sollte. Ich erspare mir weitere Zitate und verweise auf Google, Altavista usw. Es ekelt mich zu sehr, diesen braunen Müll hier weiter zu verbreiten! Moralische Entrüstung auf Seiten der Unionsjünger jedenfalls ist bestenfalls unfreiwillig komisch – und wahrhaft zum Ko****!
    Außerdem: Wer selbst für seine Position bisher nicht eine einzige seriöse Quelle anführen konnte, ja überhaupt nicht auf Quellen verweisen kann, sollte mit Vorwürfen gegenüber anderen SEHR vorsichtig sein! So, ab jetzt bekommen sie keine Antworten von mir. Diese Auseinandersetzung mit einem Ignoranten wie Ihnen ist mir zu dumm! Ich habe meine Zeit auch nicht gestohlen – schon gar nicht für solch ein unqualifiziertes Kasperletheater auf Sonderschülerniveau.

  40. 40 Tony König - 3. April 2008 um 22:11 Uhr

    Gedanken zu Kom.36)

    “Das Internet spiegelt, und dies mit einer schonungslosen Offenheit, den Zustand dieser Gesellschaft wieder”.
    Tony König

  41. 41 Ronald McDonald - 4. April 2008 um 00:33 Uhr

    @ herbergsmutti:
    ich würde mich sehr freuen, wenn Sie nicht auch noch an das sehr platte Diskussionsniveau eines Werner Lorenzen-Pranger anknüpfen würden ( Stichwort “Frittenclown” ). Sie scheinen anscheind eine Idealistin zu sein. Das mag auch sehr ehrenwert sein, aber die welt ist nunmal leider nicht idealistisch ! Und ich kann Ihnen versichern, daß ich nun wahrlich nicht begeistert bin, daß die CDU in Hamburg mit den Grünen Koalitionsverhandlungen führen muß ( die F.D.P. wäre mir da als pflegeleichterer Koaltionspartner schon sehr viel lieber gewesen )- doch besser als eine Große Koalition ist eine Koaltition von CDU und Grünen allemal. Denn wie eine Große Koalition arbeitet sieht man ja leider in Berlin- zum Glück ist nächstes jahr Bundestagswahl und die SPD dann hoffentlich wieder mit Grünen und Kommunisten ( DIE LINKE ) dort, wo sie am besten aufgehoben ist und am wenigsten Schaden anrichten kann- nämlich auf den Oppositionsbänken. Eines kann ich Ihnen abschließend aber noch versichern: Als jemand der aus soliden, aber auch kleinbürgerlichen Verhältnissen kommt, bin ich absolut kein Neoliberalist. Allerdings vertrete ich die Ansicht, daß, wenn es der Wirtschaft ( vor allem der mittelständischen Wirtschaft ) gut geht, das auch für die Menschen im Endeffekt gut ist.

    @ Suppenkasper:
    Ihr Fallbeispiel macht mich schon betroffen. Es ist leider 8 wenn es stimmt ) ein erneuter Beleg für die teilweise schweren handwerklichen Fehler des Konstrukts Hartz IV vom SPD-Mitglied Peter Hartz. Ein Mindestlohn würde in dem fall aber auch nicht helfen- im Gegenteil. Statt des arbeitsplätzekostenden Mindestlohn sollten sich die Politiker in Berlin lieber einmal ernsthaft Gedanken zum kombilohnmodell der Unionsparteien machen. Das Kombilohnmodell würde nämlich Arbeitsplätze schaffen, anstatt welche zu vernichten.

    @ Tony König.
    An Ihrer Feststellung ist durchaus etwas dran- so herrscht in unserem Land eine derzeit eine latente Neigung nach links ( was ja nicht zuletzt in zahlreichen Kommentaren hier auch bestätigt wird ). Aber manche Menschen machen ja auch Lernprozesse durch. Und weshalb sollte jemand, der momentan noch links seine politischen Vorstellungen verwirklicht zu glauben scheint, nicht doch bei den nächsten Wahlen rational entscheiden ( sprich: keine linken Parteien wählen ).

    @ Werner Lorenzen-Pranger:
    Dem Herrgott sei von ganzem Herzen gedankt, daß mir zukünftig Kommentare ihrerseits erspart bleiben ! Ich bin Ihnen, sehr geehrter Herr Lorenzen-Pranger, wirklich ernsthaft sehr dankbar dafür, daß Sie mich künftig mit Ihren Gedankenkonstruktionen verschonen. Sie haben Ihre feste politische Meinung und ich habe ebenfalls meine. rororo aktuell 1414 ( aus dem Jahr 1970 ) hier aber als einen seriösen Beleg anzuführen, ist doch wohl ein übler Witz- was ja auch schon an dem Titel “15 Millionen beleidigte Deutsche oder Woher kommt die CDU ?” deutlich wird. Wahrscheinlich sind dann auch die DKP-Postille “Unsere Zeit”, “Neues Deutschland” ( Postille der SED/ PDS/ DIE LINKE ), “Peking Post” oder “Prawda” in Ihren Augen auch seriöse ( da linke ) Quellen, oder ? Unbestreitbar gab es in den Vertriebenenverbänden damals ob ihres Verhaltens untragbare Funktionäre ( z.B. Linus Kater, Krüger ), das Großanliegen ( Pflege und Gedenken der Kultur, der Bräuche, Mundart usw. der als Ergebnis des von Deutschland verursachten 2. Weltkrieges verlorenen ehemaligen deutschen Ostgebieten ( z.B. Schlesien, Pommern, Ostpreußen, Sudetenland, Oberschlesien usw. ) ) der Vertriebenenorganisationen ist aber doch nicht ehrrührig, oder ? Und unbestreitbar dürfte ja auch sein, daß CDU/CSU seit den 1970ern die einzigen Parteien in Deutschland sind, die die berechtigten Interessen der Heimatvertriebenen und Spätaussiedler ( z.B. Förderung der Kulturarbeit nach dem § 96 Bundevertriebenengesetz ) heute noch politisch unterstützen. Und auch, wenn es Ihnen in Ihrem Denken vielleicht gar nicht in den sinn kommt: Der übergroße Teil der Heimatvertriebenen sind nicht Revanchisten oder Revisionisten, sondern Menschen die in einem friedlichen Europa leben wollen. Schon einmal darüber nachgedacht ? Weshalb führen Sie dann dieses rororo-Büchlein 1414 ( 1970 ) hier an ?
    Nunja, zu Ihrem abermaligen Versuch, CDU/CSU-Spitzenpolitiker wie Stoiber, Beckstein, Milbradt und vielleicht auch unseren niedersächsischen Innenminister Schünemann in einem Atemzug mit Rechtextremen zu nennen, fehlen mir mittlerweile wirklich die Worte- Sie gehören definitiv zu der gruppe der Unbelehrbaren. Also dann bleiben Sie ruhig in Ihren linken Traumwelt verhaftet.
    Abschließend möchte ich nochmals betonen, daß es mich wirklich sehr freut, zukünftig von Kommentaren ihrerseits verschont zu werden !

  42. 42 Tony König - 4. April 2008 um 05:38 Uhr

    Anmerkung zu Kom. 41)
    “Man kann die mannigfaltigen gesellschaftlichen Missstände nur ändern; mit Mut in sich selbst, im Vertrauen untereinander, im miteinander in der guten Idee.”
    Tony König

  43. 43 Pobatschnig Karl - 4. April 2008 um 07:18 Uhr

    @Ronald McDonald,
    > … zukünftig von Kommentaren ihrerseits verschont zu werden !

    Mir würden seine Kommentare zu meinen Beiträgen fehlen wie das berühmte Salz in der Suppe, denn jeder dieser Kommentare bestärkt mich nur noch mehr in meinen rechten politischen Ansichten.

    Pobatschnig K.

  44. 44 Suppenkasper - 4. April 2008 um 13:11 Uhr

    @Ronald McDonald: Dass Sie das immer noch bezweifeln, dass Arbeitnehmer trotz Vollzeitjob und zusätzlichem 400 Euro-Job in Hartz IV fallen, spricht schon ganz allein für sich. Zu dem von Ihnen angesprochenen Kombilohnmodell kann ich Ihnen auch ein gutes Beispiel bringen bz. der Heuchelei in der Politik der Union.
    Vor meiner Verrentung, es ist ca. 2 Jahre her, ich war erwerbslos und hatte Anpruch auf das reguläre Arbeitslosengeld und ich hatte einen Minijob.
    Während eines Gespräches mit dem Leiter der Arge Oldenburg machte dieser mich auf die Möglichkeit aufmerksam, ich könne das Oldenburger Modell in Anspruch
    nehmen wenn ich in meiner Firma einen Vollzeitjob bekommen würde. Vorher erklärte er mir die ungefähren Bedingungen. Ich wandte mich danach sofort an meinen damaligen Chef und bat ihn um Festeinstellung in Vollzeit.
    Ich bekam daraufhin einen Arbeitsvertrag zu den Bedingungen des Kombilohnmodelles. Dieser kam allerdings dann nicht zustande, weil die Arge Oldenburg plötzlich bemerkte, dass ich trotzdem nicht aus Hartz IV herausfallen würde. Ich legte dann gegen die Ablehnung sogar Widerspruch ein und klagte im Rahmen eines Einstweiligen Anordnungsverfahren bis vor das Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen. Ich verlor dieses Verfahren unanfechtbar mit der Begründung, mein Familieneinkommen wäre durch den Bezug des Arbeitslosengeldes gesichert.
    Übrigens: “Der Kriminelle Peter Hartz hat dieses Urteil nicht gesprochen!” Es waren Andere!

  45. 45 Werner Lorenzen-Pranger - 5. April 2008 um 12:15 Uhr

    Suppenkasper schrieb:
    “Dass Sie das immer noch bezweifeln, dass Arbeitnehmer trotz Vollzeitjob und zusätzlichem 400 Euro-Job in Hartz IV fallen, spricht schon ganz allein für sich.”
    ***
    Es gibt Menschen, denen gegenüber jede Form der Argumentation hoffnungslos ist, Suppenkasper. Solche Leute harren in ihren engen, vernagelten Aufassungen aus, komme da was wolle. Sie erlegen sich selbst Schranken für jedes Denken auf und zeigen uns so, was der Begriff “beschränkt” genau meint. Da kann man nichts machen.
    Wie solche Leute allerdings – ohne jede Kenntnis der Geschichte und inhaltlichen Positionen von Parteien etwa, zumal der favorisierten, – zu politischen Statements kommen können, das wird wohl ewig deren Gemeimnis bleiben.

  46. 46 Werner Lorenzen-Pranger - 6. April 2008 um 17:43 Uhr

    Kleiner Hinweis an alle, die die kostenlose Sontagszeitung nicht lesen:
    Heute, am 06.04.08, bringt die Sontagszeitung auf der Titelseite in der Mitte des Formats den Artikel:
    Titel: “Kliniken vor dem Kollaps”
    Unter anderem wird dort zu dem Thema der finanziellen Ausblutung des Gesundheitssystems der Geschäftsführer des Oldenburger Klinikums inhaltlich zitiert:
    “Hier sei ein ungesteuerter Aushungerungsprozess im Gange, der auf die Patienten zurückschlüge. Dabei hätten die Politiker verlernt zuzuhören und hörten aggressiv weg.” Und wörtlich weiter:
    “Es ist für die Krankenhäuser ein wirtschaftliches Desaster, das so noch nie dagewesen ist.”
    Es kommen mit vergleichbarem Inhalt auch leitende Ärzte zu Wort. Nach der Bildung ruinieren die Frittenclowns in der Politik nun also auch das Krankenhauswesen endgültig! Oder sind die Klinikleitungen in Niedersachsen nunmehr durchweg alle “Alt 68-er”?
    (Und da fragte in der Bürgerzeitung mal jemand nach neuen oder wiederholt sterilisierten Instrumenten – man muss schon froh sein, wenn sie überhaupt welche haben…)

  47. 47 Salomon - 8. April 2008 um 15:04 Uhr

    Ronald McDonald hat sich anscheinend in Luft aufgelöst, wie Pumuckl. Oder wurde auch er von seinem Meister zurückgepfiffen? Es kann natürlich auch sein, dass er ein schlechter Verlierer ist, was ihn aber aufgrund seiner miesen Argumente doch eigentlich nicht wundern sollte.
    Er und seine CDU werden wohl zumindest hier in Oldenburg keinen Blumentopf mehr gewinnen können. Auch die bürgerliche Mittelschicht hat anscheinend mitbekommen, dass ausschließlich die Heuchelei in der CDU die Oberhand bekommen hat! Und selbst die Christlichen Werte bleiben hierbei wohl nur auf der Strecke!

  48. 48 Nasenbär - 9. April 2008 um 15:54 Uhr

    @Kom. 38:
    Wie wäre es, wann man die Eigenverantwortung stärken und die Steuern senken würde, damit genau diese Einkommensklassen wieder mehr in der Tasche haben?

    Welchen Sinn macht es, dass Vater Staat mir Geld aus der Tasche zieht und hinterherum wieder zusteckt, ob Kindergeld oder Hartz-IV?
    Antworten in der Runde?

  49. 49 Salomon - 9. April 2008 um 17:32 Uhr

    @Nasenbär: Ich halte Ihren Vorschlag für sehr gut!
    Runter mit den Steuern für alle Arbeitnehmer und dafür her mit einer Gewinnbesteuerung/Wertschöpfungsabgabe für alle Unternehmer. Besser noch wäre die Einführung des Bedingungslosen Grundeinkommen und eine gleiche Steuer auf alle Einkommen/Gewinne ohne jede Absetzmöglichkeit.

  50. 50 Werner Lorenzen-Pranger - 9. April 2008 um 17:53 Uhr

    Tja, wo ist er wohl, unser grandioser Vertreter der CDU? Er könnte doch zu den Beiträgen in der Sontagszeitung vom letzten Sonntag über die Katastrophe im Gesundheitswesen – oder dem im Hunte-Report von heute, 9.4.08, über die “DRK-Speisekammer” in Rastede und Wiefelstede einiges “richtigstellen”, was? Immerhin behaupten diese Zeitungen ja letztlich, dass der Abbau sozialer Verantwortlichkeiten durch die Politik unter der Regierung Wulff bzw. Merkel, so groß ist wie noch nie in der Nachkriegszeit. So groß immerhin, dass jetzt Tafeln gegen die zunehmende Armut bereits in Dörfern eingerichtet werden müssen!
    Schade, er wird wohl auf Tauchstation bleiben, der feine Herr Drückeberger vor der Geschichte seiner bevorzugten Partei…
    (Na ja, wir kennen das von denen ja nicht anders!) :-(

  51. 51 Suppenkasper - 9. April 2008 um 18:03 Uhr

    Hallo Nasenbär! Wie soll denn zum Beispiel jemand seine Eigenverantwortung stärken, der ein Praktikum zum Nulltarif absolviert oder im Niedriglohnbereich arbeitet? Riestern ohne das dazu gehörige ausreichende Einkommen funktioniert wohl nicht! Und die Arbeitnehmer, die im Niedriglohnbereich arbeiten müssen, zahlen sowieso schon kaum noch direkte Steuern. Nach Armutslöhnen folgt Armutsrente!
    Ich nenne das Ganze asoziale Poliitk! Und viele Menschen werden das bestimmt bald auch noch begreifen.
    Vielleicht ja schon 2009?

  52. 52 Nasenbär - 10. April 2008 um 10:48 Uhr

    @Suppenkaspar
    … das ist halt der Nachteil eines direkten und progressiven Steuersystems. Was soll denn deiner Meinung nach passieren?

    @Salomon
    Wie soll sich dein Vorschlag finanzieren lassen? Wenn Vaterstaat eine Grundsicherung zahlt, besteht auch für den Unternehmer keinen Anlass mehr aktiv zu werden. Woher kommen dann die Einnahmen, um die Grundsicherung zu bezahlen?

  53. 53 Salomon - 10. April 2008 um 13:23 Uhr

    Hi Nasenbär! Sie schreiben a u c h für den Unternehmer usw.
    Das ist garantiert ein Trugschluss, dem Sie aufsitzen. Auch aus dem organisierten Arbeitnehmerlager hört man ja immer solche Sprüche wie z.B.: “Vom Recht auf Faulheit”! Ungefähr 23 Millionen Menschen in Deutschland üben eine Ehrentätigkeit aus. Dass durch die Einführung eines Bedingungslosen Grundeinkommen alle Menschen ihre Arbeit einstellen, ist einfach nur eine absurde Behauptung! Das gleiche gilt für alle Unternehmer. Aber das wissen Sie ja auch bestimmt ganz genau?

  54. 54 Ronald McDonald - 12. April 2008 um 20:16 Uhr

    Hallo alle zusammen!
    es freut mich sehr, dass man meine Wenigkeit hier vermisst hat. Zudem freut es mich außerdem, dass der von mir ob seiner liebenswürdigen Kommentare so geschätzte Kollege Herr Lorenzen-Pranger nunmehr in Salomon Verstärkung bekommen zu haben scheint.

    Beim Lesen der Kommentare der letzten Tage musste ich aber schon manchmal mich am Kopf kratzen. Nun ja, wir sind ja in Deutschland inzwischen schon so einiges gewohnt – z.B. in Hessen: Dort würde Frau Ypsilanti (SPD) z.B. würde für die Macht in Hessen alles machen (hat sie in ihren Reden vor dem Landtag nochmals sehr deutlich betont!).
    Und dass die SPD-Linke im Verein mit den Gewerkschaften und den Kommunisten (DIE LINKE) natürlich viel wirtschaftspolitischen Nonsens redet (z.B. Schröpfung der Unternehmer und Reichen über Steuern), ist auch keine wirkliche große Überraschung. Dass hier im Forum von einigen nun aber auch der Humbug der politischen Linken in Deutschland nachgebetet wird, enttäuscht mich schon ein wenig. Was würde denn eine Schröpfung der Unternehmer bewirken? Richtig, es würden mit Sicherheit erneut Arbeitsplätze vernichtet werden – naja, wenn die SPD-Linke, Gewerkschaften und Kommunisten das wollen…
    Damit ist dann ja die von den Linken angedachte Schröpfung der Unternehmen ähnlich genial und produktiv wie der Mindestlohn – wie wir ja alle im Postgewerbe sehen. Ganz großes Kino, verehrte politische Linke Deutschlands, das muss ich schon sagen!
    Einige hier im Forum scheinen anscheind zu glauben, wir lebten bei “Wünsch dir, was du willst, es wird Dir erfüllt”. Das mag man als Linker ja 1968 auch noch geträumt haben können, aber heutzutage sollte auch die politische Linke Deutschlands doch auch endlich einmal in der wirtschaftlichen und politischen Realität ankommen!!!
    Freue mich schon auf eine Vielzahl liebenswürdiger Kommentare von Werner Lorenzen-Pranger, Salomon und Suppenkasper.

  55. 55 Tony König - 12. April 2008 um 21:04 Uhr

    zu Kom. 54)
    Glauben Sie ernsthaft, Sie wurden vermisst?!
    Aber da Sie sich aus dem “Dunkel der Anonymität” zurückgemeldet haben, können Sie gleich mal Ihre Kommentare 33) und 36) hinsichtlich Ihrer Unterstellungen und somit der Diffamierung meiner Person gegenüber korrigieren/ zurücknehmen. Von erwachsenen Menschen sollte man erwarten können, dass sie Satire/ Ironie und Überlegungen richtig deuten/ unterscheiden/ beurteilen können!!!
    Im Gegensatz zu Ihnen verschanze ich mich nicht feige hinter Pseudonymen! In dieser Hinsicht geht’s mir wie den meisten Frauen, die mögen auch keine “Feiglinge”. Sollten Sie CDU-Mitglied, -Funktionär, oder -Anhänger sein, dann versichere ich Ihnen, niemand hat in dieser Zeitung dem Ansehen der CDU so sehr geschadet, wie Sie mit Ihren Texten.
    Jetzt geht’s schon wieder so los?
    Nur weiter so!
    ohne Gruß,
    Tony König

  56. 56 Ronald McDonald - 13. April 2008 um 14:03 Uhr

    @ Tony König:
    Zunächst einmal vielen Dank für Ihren schon beinahe an die Liebenswürdigkeit des hochgeschätzten Herrn Lorenzen-Pranger heranreichenden Kommentar bezüglich meiner Wenigkeit. Selbstverständlich weiß ich, dass Sie und die anderen Dauerschreiber mich hier natürlich nicht vermisst haben. Das war meinerseits selbstverständlich ironisch gemeint! Ferner habe ich nunmehr auch etwas über Sie lernen dürfen: Sie meinen also die Sachen, die schreiben gar nicht so, wie Sie sie schreiben. Wenn Sie also beispielsweise die CDU/CSU verunglimpfen und diffamieren (und anders kann man das Hinstellen von CDU/CSU in die rechte Ecke ja nun wahrlich bezeichnen), dann meinen Sie das ja gar nicht so.
    Sagen Sie einmal, verehrter Herr König, für wie blöd halten Sie die Leser und Schreiber dieser Zeitung eigentlich ?
    Da Sie hundertprozentig ihre Diffamierungen zur CDU/CSUgenauso gemeint haben, wie Sie sie geschrieben haben, sehe ich wahrlich auch nicht die allerkleinste Notwendigkeit, meine Erwiderungen zu ihren Entgleisungen zu korrigieren oder zurückzunehmen.

    Zu den plumpen und peinlichen Beleidigungen zum Ende Ihres letzten Kommentars hinsichtlich meiner Person werde ich mich nicht äußern – Sie eifern allerdings Herrn Lorenzen-Pranger in dieser Hinsicht schon gut nach.

    Aber gut, der Mensch lebt ja von der Hoffnung. Vielleicht kehren Sie ja irgendwann auf die emotionslose Sachebene zurück?! Mich würde es auf alle Fälle freuen.

    Allen Forumsmitgliedern noch einen erholsamen und sonnigen Sonntag.

  57. 57 Suppenkasper - 13. April 2008 um 17:19 Uhr

    @ Ronald McDonald: Ihr Pseudonym entspricht ja der Bezeichnung der Werbefigur einer US-amerikanischen Fastfoodkette. Deshalb wurden Sie hier ja auch schon als Frittenclown bezeichnet, eigentlich doch bezeichnender Weise. Aber man könnte Ihre Bezeichnung ja leider auch mit einer anderen, sehr positiven Einrichtung in Verbindung bringen. Und jeder Mensch aus Oldenburg weiß ganz bestimmt, welche Einrichtung ich meine.

    Dagegen sprechen dann aber in meinen Augen Ihre Vorstellungen von der Sozialen Gerechtigkeit. Deshalb mein Vorschlag, da Sie ja selbst schon betont haben, auf Fastfood zu stehen, ändern Sie Ihr Pseudonym doch wie vorgeschlagener Weise in Frittenclown. Damit würden Sie zumindest niemandem schaden! Ob die Bundesfamilienministerin wohl auch etwas von Ihren Vorstellungen bz. einer gesunden Ernährung hält und den Kindern und Jugendlichen empfiehlt, sich mit Fastfood zu ernähren? Bestimmt sind Sie viel glaubwürdiger!

  58. 58 Werner Lorenzen-Pranger - 13. April 2008 um 19:22 Uhr

    Hier mal etwas zur Realität in dieser Welt – auch zum alltäglichen (natürlich rechten, linken gibts nun mal nicht) Rassismus, an den so mancher hier nicht glaubt. Nur der Glaube ist eben eine Sache, Argumente etwas anderes:
    *
    http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/wohnung-wegen-hautfarbe-gekuendigt/?src=TE&cHash=11dd893395
    *
    http://www.taz.de/1/zukunft/wirtschaft/artikel/1/iwf-warnt-vor-teuren-lebensmitteln/?src=MT&cHash=4c6c057d65
    *
    Zu den dollen Phrasen des Frittenclowns hätte ich doch gern mal irgendwo Quellen – irgendetwas Nachvollziehbares, was mal über den bloßen Glauben hinausgeht…

  59. 59 Werner Lorenzen-Pranger - 14. April 2008 um 09:40 Uhr

    Na, dann will ich heute Morgen mal unserem CDU-Freund ein wenig “Schützenhilfe” leisten. Eine ganze Presseschau mit Pleiten, Pech und Pannen habe ich da zusammen getragen:
    *
    http://www.welt.de/politik/article1899036/Millionen_Rentnern_im_Osten_droht_die_Armut.html
    *
    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,547118,00.html
    *
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,547121,00.html
    Es ist nur eine Frage der Zeit, bis auch hierzulande die Armut über das “erträgliche” Maß wächst. Dann drohen stark höhere Kriminalität und gewaltsame Demonstrationen.
    *
    http://www.sueddeutsche.de/,tt3m1/wirtschaft/artikel/303/168813/
    Warten wir es ab. Kurzfristig allerdings wird sich da wohl kaum etwas bewegen können. Ob es dann nicht zu spät ist?
    *
    http://www.sueddeutsche.de/,ra1m1/deutschland/artikel/294/168804/
    *
    http://www.heise.de/tp/r4/artikel/27/27714/1.html
    *
    Und zum Schluss der Hinweis auf die Titelseite der Nordwest-Zeitung Oldenburg “Merkels Bilanz ungenügend” – Union: Eigener Wirtschaftsflügel greift Kanzlerin scharf an.
    Dieser Artikel ist, obwohl einer der Aufmacher, im Internet scheinbar nicht verfügbar.
    *
    Na ja, was will man von einer Frau erwarten, die, obwohl sie Physik studierte, sich noch als Umweltministerin unter Kohl darüber öffentlich wundern durfte, dass ein Castorbehälter auch leck sein kann. Tja, Frau Merkel, sie kommen wohl heute aus dem Staunen gar nicht mehr raus, was?
    *
    Und: Ich warte immer noch auf seriöse Belege für die politischen Behauptungen von Herrn Frittenclown!
    Nur Mut! ;-)

  60. 60 Werner Lorenzen-Pranger - 14. April 2008 um 10:27 Uhr

    Kleiner Nachtrag zu Beitrag 59:
    Wie ich gerade den n-tv Nachrichten um 10:00 Uhr entnehme, verdichten sich die Hinweise, dass es sich bei “Ministerpräsident” Milbradt um einen gewöhnlichen und korrupten Kriminellen handelt.
    Nur mal so am Rande, weil der doch hier im Frittenclown einen so “einsatzstarken” Verteidiger fand…

  61. 61 Suppenkasper - 14. April 2008 um 11:46 Uhr

    Hallo Frittenclown!
    Milbradts IKEA:

    Er stand seit langem in der Kritik – jetzt tritt der sächsische CDU-Ministerpräsident Milbradt nach Informationen der “Financial Times Deutschland” von allen Ämtern zurück. Für Mittag wurde eine offizielle Erklärung angekündigt, meldet der Spiegel. Der Nachfolger steht offenbar schon fest. Klar, die LVZ meldete ja schon heute morgen das supergeheime Treffen am Wochenende. “Nach Informationen der LVZ hatten führende CDU-Mitglieder auf Initiative von Fraktionschef Fritz Hähle für gestern einen Krisengipfel mit Regierungschef Georg Milbradt (CDU) anberaumt, um diesen zum Rückzug zu bewegen. Als Nachfolger sei Finanzminister Stanislaw Tillich (CDU) vorgesehen. Das Gespräch sei aber kurzfristig abgesagt worden, hieß es aus CDU-Kreisen in Dresden.”

    Offenbar ja doch nicht.

    Milbradt steht wegen der Affäre um die Landesbank SachsenLB und wegen privater Geschäfte in der Kritik. Die SachsenLB hatte sich in den USA mit Ramschhypotheken verspekuliert und war im vorigen Jahr kurz vor einer Pleite von der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) übernommen worden. Und dann hatte die Staatskanzlei eingeräumt, dass das Ehepaar Milbradt von der SachsenLB 1996 und 1999 Kredite von insgesamt rund 172.000 Euro in Anspruch genommen hatte, um damit in Fonds-Produkten einer Landesbank-Tochter insgesamt etwa 360.000 Euro zu investieren. Der Koalitionspartner SPD verlangt seither eine persönliche Erklärung Milbradts. Der Regierungschef hatte dies bislang strikt abgelehnt und seinerseits Rückendeckung vom Koalitionspartner gefordert.
    Auch Biedenkopf ist erst wegen der vergleichsweise harmlosen “IKEA-Affäre” zurückgetreten, als er einen Einkauf in seiner Eigenschaft als “Könich Kurt” nicht bezahlen wollte.

  62. 62 Werner Lorenzen-Pranger - 14. April 2008 um 12:15 Uhr

    Bleibt noch einmal nachzutragen, dass Milbradt nach der Hetzjagd auf indisch-stämmige Mitbürger den Rechtsradikalismus mit den Worten: “Es gab keine Hetzjagd in Mügeln, es gab eine Hetzjagd auf Mügeln!” zu verharmlosen.
    Wer, hätte er nicht große Sympathien für die ultra-Rechten, käme auf eine solch absurde Idee?
    Milbradt, nichts weiter als ein rechtsradikaler Krimineller!

  63. 63 Pobatschnig Karl - 14. April 2008 um 16:02 Uhr

    @Werner Lorenzen-Pranger,

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article1148627/Keine_rechtsradikale_Hetzjagd_auf_Inder_in_Muegeln.html

    Ich hoffe, Sie verzeihen mir, wenn ich einem Staatsanwalt eine objektivere Sicht der Dinge zutraue, als Ihnen.

    Pobatschnig K.

  64. 64 Suppenkasper - 14. April 2008 um 18:28 Uhr

    @ Pobatschnig Karl: Ich war schon immer der Meinung, dass ein brauner Apfel auf den Kompost-/Misthaufen gehört! Kein Staatsanwalt der Erde könnte mich vom Gegenteil überzeugen.
    Was ich mich nun allerdings frage: “Wozu gehören grüne Apfel? Muss man sie vielleicht zu den Unreifen zählen?”

  65. 65 Werner Lorenzen-Pranger - 14. April 2008 um 20:09 Uhr

    “Auch der Generalsekretär des Zentralrats der Juden in Deutschland, Stephan Kramer, hat den Bürgermeister von Mügeln zum Rücktritt aufgefordert. Der FDP-Bürgermeister Gotthard Deuse sei ‘das Spiegelbild der Gesellschaft, aus der heraus er gewählt wurde’, sagte Kramer am Donnerstagabend in der N24-Sendung ‘Studio Friedman’. Diese hatte über eine Vorverurteilung der Einwohner von Mügeln geklagt. Über die fremdenfeindlichen Rufe in der Tatnacht sagte er: “S o l c h e P a r o l e n k ö n n e n j e d e m m a l ü b e r d i e L i p p e n’”
    ***
    Na klar, sowas haben wir doch alle schon mal gesagt…
    Haben wir wirklich? Oder redet sich da ein xxxxxxxxxxxxxxx, xxxxxxxxx Axxxxxxxx billigst raus?
    Also, ich habe so etwas noch nie gesagt, da bin ich sicher! Aber – ich kenne Juristen und Polizisten, die lieber eine schwarze als eine grüne oder blaue Uniform sehen würden! Viele!!!
    ——————————————-
    Anmerkung von Ansprechpartner Gerold Warnken:
    Einige Worte wurden auf Grund der in der Bürger-Zeitung gewünschten Netiquette unkenntlich gemacht!

  66. 66 Pobatschnig Karl - 14. April 2008 um 22:14 Uhr

    @Suppenkasper,
    “Kein Staatsanwalt der Erde könnte mich vom Gegenteil überzeugen.”
    Tolle Argumentation.
    Pobatschnig K.

  67. 67 Suppenkasper - 15. April 2008 um 08:13 Uhr

    @Pobatschnig Karl:
    Mögen Sie wohl nicht, kurz und knapp!
    Aber ich hätte gedacht, Sie stehen auf Parolen, schließlich sind Sie doch auf der Schiene des Frittenclownes!
    Und die Ergebnisse dieser Experten kommen doch jetzt langsam ans Licht!

  68. 68 Werner Lorenzen-Pranger - 15. April 2008 um 09:33 Uhr

    Tje, wie rechts ist die CDU?
    In Sachsen offenbar so rechts, dass sie unmitelbar mit der NPD konkurriert, ja sogar das Personal wechselt schon mal von einer zur anderen Partei. Wie man’s halt gerade so braucht:
    *
    http://www.heise.de/tp/r4/artikel/27/27727/1.html
    *
    Ansonsten: Schöne neue Welt, die so etwas möglich macht, was?
    *
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,547379,00.html
    *
    http://www.welt.de/politik/article1902784/Immer_mehr_Aeltere_muessen_trotz_Rente_arbeiten.html
    *
    http://www.nwzonline.de/index_aktuelles_politik_article.php?id=102540
    *
    Wie hieß doch sowas in der Bibel gleich? “Und doch essen die Hundlein die Brosamen, die von der Herren Tische fallen…” Da sieht man doch seiner Zukunft als Rentner gleich viel demütiger entgegen.

  69. 69 Pobatschnig Karl - 15. April 2008 um 10:40 Uhr

    @Suppenkasper,
    “… schließlich sind Sie doch auf der Schiene des Frittenclownes!”
    Ob ich auf seiner Schiene bin vermag ich nicht zu sagen. Dass er mir politisch näher steht als Sie, ist zweifellos richtig.

    Pobatschnig K.

  70. 70 Werner Lorenzen-Pranger - 15. April 2008 um 12:31 Uhr

    Nanu? Ich dachte immer, die CDU sei bei den noch Rechteren nicht beliebt, weil ihre Mitglieder sogar zu feige sind, zu ihren tatsächlichen Inhalten auch zu stehen?
    Man lernt doch nie aus…
    In diesem Punkt sind sie, Pobatschnig Karl, dem Frittenclown immerhin um Lichtjahre voraus.
    In diesem Punkt. ;-)

  71. 71 Ronald McDonald - 15. April 2008 um 13:06 Uhr

    @ Werner Lorenzen-Pranger:
    Sie haben mich wieder einmal nicht enttäuscht mit Ihren Kommentaren – gegen Sie ist “Sudelede”, mit bürgerlichem (in seinem Deutsch wohl werktätigen) Namen Eduard von Schnitzler genannt, ein bloßer Praktikant. Ich frage mich bloß, wie man so ein verschobenes linkes Weltbild bekommen kann. Vielleicht antworten Sie mir ja auf diese Frage? Allerdings will ich Ihnen im Punkto Kritik am Verhalten des noch amtierenden Ministerpräsidenten von Sachsen, Georg Milbradt, in der Tat Recht geben. Das Verhalten von Herrn Milbradt hat der guten Arbeit der CDU Sachsen für den Freistataat Sachsen schweren Schaden zugefügt und der Rücktritt ist daher die einzig richtige Konsequenz. Und dann noch ein Wort zu Herrn Henry Nietzsche, MdB (fraktionslos). Herr Nietzsche hat ja eine bewegte Vergangenheit hinter sich: 1989/90 Demokratischer Aufbruch, 1990-93 DSU und schließlich 1993-2006 CDU. 2006 trat er glücklicherweise selber nach seinen unseligen Äußerungen aus der CDU aus und ersparte der CDU Sachsen noch mehr Unannehmlichkeiten in dieser Angelegenheit. Zum Umgang mit den rechten Rattenfängern von DVU, NPD und REP aber einmal eine Empfehlung meinerseits…

  72. 72 Ronald McDonald - 15. April 2008 um 13:16 Uhr

    Fortsetzung von Kommentar 71:
    …Diese für unsere Demokratie nur beschämenden Subjekte sind ja nun einmal, ob wir es wollen oder nicht, demokratisch in die Landtage von Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Bremen und Brandenburg gewählt. Und es ist an uns mündigen Bürgern, nunmehr die “wehrhafte Demokratie” zu praktizieren und die rechten Rattenfänger im sachlichen Dialog zu entlarven – denn das thematische Angebot der Rechten ist ja – im Gegensatz zu den Linksextremisten von DIE LINKE – nun wahrlich sehr, sehr dünn.

    @ Suppenkasper:
    Sie eifern in ihren Kommentaren Herrn Lorenzen-Pranger ja nach Kräften nach – sehr schade, muss ich ehrlich sagen.

  73. 73 Suppenkasper - 15. April 2008 um 14:16 Uhr

    @ Ronald McDonald: Man kann ja nun nicht gerade behaupten, dass ich von der Kritik des W.L.-P. gerade besonders verschont worden bin. Aber Kritik muss eben auch sein, und in ihrem Fall ist scharfe Kritik mehr als angebracht, da sie sachliche Argumente oder Einwendungen ja auch einfach unbeantwortet lassen. Das finde ich übrigens sehr schade!
    Aber Sie stehen ja über den Dingen, selbst die schärfste Provokation kann Sie ja nicht aus der Reserve locken. Sie verhalten sich eben wie ein bürgerlicher Politiker. Aber kann das auf Dauer reichen???

  74. 74 Pobatschnig Karl - 15. April 2008 um 14:42 Uhr

    @Werner Lorenzen-Pranger,
    >Nanu? Ich dachte immer, die CDU sei bei den noch Rechteren nicht beliebt, weil…
    Bei der derzeitigen Linksdrift der CDU halte ich es für meine demokratische Bürgerpflicht, mich deutlich rechts von dieser Partei zu positionieren.
    @Ronald McDonald,
    > … mit ehemaligen Kommunisten.
    Der Terminus ehemaliger Kommunist ist genau so ein Oxymoron wie z. B. demokratischer Sozialismus.

    Pobatschnig K.

  75. 75 Suppenkasper - 15. April 2008 um 15:57 Uhr

    @ Pobatschnig Karl:Wenn Sie von einer Linksdrift der CDU reden, so ist das eine Verhöhnung aller Erwerbstätigen, Erwerbslosen und Rentner. Und wenn Sie dann sogar noch von Ihrer d e m o k r a t i s c h e n Bürgerpflicht reden, weil Sie sich deutlich rechts von der CDU positionieren, kann man Ihnen wohl Scharfsinnigkeit nicht unterstellen.
    Aber was denn dann?

  76. 76 Werner Lorenzen-Pranger - 15. April 2008 um 16:19 Uhr

    Also von “Linksdrift” kann ich bei der CDU nun wahrhaft nichts bemerken. Ich verweise noch einmal auf den aktuellesten Link:
    http://www.heise.de/tp/r4/artikel/27/27727/1.html
    In Sachsen zumindest ist man schon zum Teil in Personalunion mit ultra-rechten Gruppen, auch der NPD, unterwegs. Ohne Frage – wer die Geschichte der CDU und CSU kennt, leider kennt sie der Frittenclown nicht im Geringsten, den wundert das überhaupt nicht. Ich verweise hier noch einmal auf Erika Mann, die ihre Familie nach dem Krieg vor einem Besuch in München warnte. (Ich bin jetzt zu faul, das genau heraus zu suchen. Es ist ohnehin bekannt.) Grund: In der gerade gegründeten CSU saßen, wie in der CDU, längst die “alten Kameraden” wie die Maden im Speck. Trotz Adenauer – und wegen seines irrationalen Kommunistenhasses! Nur ein Beispiel für eine absolut seriöse Quelle. Andere Quellen habe ich hier, sogar die eines CDU-Mitgliedes mit Skrupeln, genannt.
    Da nutzt auch das beharrliche Leugnen nicht – und schon gar nicht die Schnapsidee des Frittenclows den absolut integren Rowohlt-Verlag mit linksradikalen Propagandaquellen gleichzusetzen. Na ja, jeder blamiert sich halt so gut er kann, was? ;-)
    Wie auch immer: Jemand, der mir erzählt, er sei rechts, ist mir allemal lieber als ein Rechter, der zu feige ist zuzugeben, wo er steht. Wer will denn den Blödsinn von der “Mitte” oder von der “Bürgerlichkeit” noch hören?

  77. 77 Pobatschnig Karl - 15. April 2008 um 16:45 Uhr

    @Suppenkasper,
    >… ist das eine Verhöhnung aller Erwerbstätigen, Erwerbslosen und Rentner.
    Da würde ich mich selbst verhöhnen.
    >Aber was denn dann?
    Auf keinen Fall Altruismus.
    Pobatschnig K.

  78. 78 Suppenkasper - 15. April 2008 um 17:34 Uhr

    @ Pobatschnig Karl: Wenn es nicht scharfsinnig war, kann es ja nur das Andere gewesen sein.
    Denn Sie schreiben ja selbst, Sie würden sich dann selbst verhöhnen.
    Und daran möchte ich mich nicht auch noch beteiligen!

  79. 79 Ronald McDonald - 15. April 2008 um 18:21 Uhr

    @ Werner lorenzen-Pranger:
    Wie immer ist ihr Kommentar eine Mischung aus Beleidigung und wirrem Gedankengut Ihrerseits – nunja, wie sagten Sie selbst so treffend “jeder blamiert sich so gut er kann”. Wirkliche Rechte haben in den Unionsparteien CDU und CSU nie eine Chance und dauerhafte Heimat gehabt – naja, mit den Kenntnissen von Herrn Lorenzen-Pranger in Bezug auf die Geschichte der CDU/CSU scheint es mehr als übel auszuschauen (wenngleich Herr Lorenzen-Pranger das selbstverständlich wieder brüsk von sich weisen wird – manche Menschen sind eben unbelehrbar).

    Und noch etwas an die Adresse von Herrn Lorenzen-Pranger: An Ihre unerträglichen Schmähungen und Diffamierungen habe ich mich ja schon gewöhnt – doch dass Sie sich jetzt sogar anmaßen, mich als Rechten zu diffamieren, ist wahrlich der Obergipfel der Frechheit. Da ich mir mittlerweile in ungefähr ein Bild ihres Charakters machen kann, ist es völlig zwecklos, an Ihren Anstand zu appellieren und eine Entschuldigung für diese bodenlose Entgleisung Ihrerseits zu verlangen.

    Sie sind ein wahrhaftiger Nachfolger von Eduard von Schnitzler (Begründer von “Der Schwarze Kanal”, der wohl bekanntesten Agitationssendung der DDR gegen die BRD), allgemein besser bekannt als “Sudelede”.

    Aber auch solche Mensche wie Ihresgleichen wird unsere Demokratie weiterhin verkraften.

  80. 80 Pobatschnig Karl - 15. April 2008 um 21:46 Uhr

    @Ronald McDonald,
    >Wirkliche Rechte … nie eine Chance und dauerhafte Heimat gehabt …
    Da möchte ich Ihnen aber doch widersprechen. Heinrich Lummer würde ich z. B. ohne wenn und aber als Rechten bezeichnen. Um nicht missverstanden zu werden: ich schätze diesen Mann und würde gerne wieder CDU wählen, wenn die Partei mehr solche Männer in ihren Reihen hätte.
    Meine Bitte sowohl an Sie wie an Herrn Lorenzen-Pranger wäre, dass jeder seine Definition von politisch rechts stehend hier einmal definiert.

    Pobatschnig K.

  81. 81 Werner Lorenzen-Pranger - 16. April 2008 um 12:05 Uhr

    Na, Pobatschnig Karl, Lummer ist da wohl eher noch ein harmloses Beispiel, oder? Wie wärs mit dem Nazi-Propagandisten im Reichsrundfunk Kiesinger, dem “furchtbaren Juristen” Filbinger, der linientreu wie kaum ein zweiter, noch nach der Kapitulation Nazi-Todesurteile vollstreckte? Wie wäre es mit Oettinger, der diesen verbrecherischen Unmenschen zum “Widerstandskämpfer” hochstilisieren wollte, mit Stoibers “durchrasster Gesellschaft”, mit, wir hatten es schon, der “Heztzjagd auf Mügeln” statt der “Hetzjagd in Mügeln” – die nun mal, offensichtlich rechtslastig verblödeter Staatsanwalt hin oder her – die Zeugen klingen da ganz anders, stattgefunden hat?
    Ich könnte die Liste annähernd endlos fortführen – und Sie wissen das!
    Es ist schon ein ziemlich dummer Witz, was der Frittenclown hier von sich gibt, fiel ihm selbst doch der niederächsische Innenminister Schünemann ein – den ich gar nicht genannt hatte! Rechts, Pobatschnig Karl, ist immer ganz einfach zu beschreiben: Ungebildet – manchmal trotz Hochschulabschluss, durchweg verlogen, wir sehen es am Mitposter, und durchgehend ideologisiert statt lernoffen. Und jetzt kommen Sie mir nicht damit, dass auch auf der Linken ideologisierte Idioten gibt. Die gibt’s ohne Frage. Viel zu viele sogar!

  82. 82 Tony König - 16. April 2008 um 13:48 Uhr

    zu Kom.81)
    TOLL!

  83. 83 Werner Lorenzen-Pranger - 16. April 2008 um 14:53 Uhr

    Na – wenn’s denn so toll ist… ;-)
    Einfach mal googeln. Zum Beispiel mal mit der Eingabe “Nazis in der CDU”. Da findet sich dann auf der, bekanntlich ja auch so “linksextremistischen” Seite der Zeitung “Die Welt”, immerhin ein Springer Blatt, folgendes:
    *
    “Ermittlungen in Hamburg
    Nazi-Skandal um CDU-Nachwuchspolitiker
    Die Staatsanwaltschaft Hamburg ermittelt gegen den Kreisvorsitzenden der Jungen Union in Hamburg-Nord. Grund: Der 22-Jährige soll im vergangenen Oktober eine südländisch aussehende Frau als ‘Niggerschlampe’ beschimpft und weitere Nazi-Parolen gebrüllt haben. Diese Äußerungen sollen kein Einzelfall sein.”
    *
    Wer’s nicht glaubt, hier ist der Link dazu:
    *
    http://www.welt.de/politik/article1822594/Nazi-Skandal_um_CDU-Nachwuchspolitiker.html
    *
    Natürlich finden sich dort auch noch andere Kameraden, so natürlich viel wissenswertes zu Filbinger, zum SS-Offizier und Propagandabeauftragten des Reichsrundfunks Kiesinger, zu Globke und vielen weniger bekannten wie dem Oben. Nur: Sie sind da! Überall und immer in der CDU.
    *
    Man könnte natürlich auch mal zum Thema Kriminalität in der CDU/CSU googeln. Dann käme man auf pädophile Bürgermeister, die versucht haben ihre Opfer und deren Eltern zu erpressen um unentdeckt zu bleiben, auf Ernst Albrecht und sein “Celler Loch”, das ja zur Terroristenjagd dienen sollte – und natürlich auf Helmut Kohl. Auf CSU-Minister, die besoffen Fahrerflucht begingen usw.
    Also, viel Spaß dabei!

  84. 84 Werner Lorenzen-Pranger - 16. April 2008 um 14:57 Uhr

    Ach – nu hab ich doch Kanther und Seyn-Wittgenstein vergessen – und Koch und…

  85. 85 Ronald McDonald - 16. April 2008 um 17:43 Uhr

    @ Werner Lorenzen-Pranger:
    Mensch, verehrter Herr Lorenzen-Pranger, kommen Sie denn bei all Ihrem übermäßigen Recherchieren, um CDU/CSU zu diffamieren, noch dazu, auch produktiv tätig zu sein??? Auf so kranke Suchkreationenen, auf die Sie in Ihrem scheinbar grenzenlosen Hass auf CDU/CSU kommen, muss ein gesunder Mensch erst einmal auch kommen!!! Na da bin ich aber froh, dass in meiner Umgebung ausschließlich “Otto-Normalo-Menschen” leben, die nicht so abnormale Feindbilder wie Sie haben. Naja, Sie “Don Quichote gegen die Konservativen”, dann man weiter frohes Schaffen bei Ihrem Kreuzzug gegen CDU/CSU. Bei manchen Menschen kann ich als rational denkender Mensch einfach nur noch den Kopf schütteln – und Sie, verehrter Herr Lorenzen-Pranger, gehören zu dieser Kategorie, über die ich nur noch den Kopf schütteln kann !

    @ Pobatschnig K.:
    Rechte sind für mich Menschen, die einen ausgeprägten Hass gegenüber Ausländern zeigen, selbst in unserer globalisierten Welt noch ausschließlich national denken und schließlich das bestehende System unserer Bundesrepublik Deutschland durch einen Rassenstaat ersetzen wollen. In der BRD vertreten diese Ziele derzeit die Kameradschaften, Wehrsportgruppen, offen bekannte rechte Burschenschaften (da weiß Herr Lorenzen-Pranger aber sicher sehr viel besser Bescheid) und natürlich die rechten Parteien DVU, NPD und REP.

  86. 86 Tony König - 16. April 2008 um 18:04 Uhr

    zu Kom. 85)
    Also, es stimmt alles was Herr Werner Lorenzen-Pranger geschrieben hat?! Na, super; dass sind ja Schweinereien ohne Ende!!!
    Pfuideibel, nochmal!

  87. 87 Werner Lorenzen-Pranger - 16. April 2008 um 20:01 Uhr

    Oooch! Wissen Sie was, Frittenclown? Sowas zu recherchieren dauert ein bis drei Minuten – maximal. Sowas kann ich gut neben meiner eigentlichen Tätigkeit, auch Recherche – wenn auch zu ganz anderen Themen, am PC laufen lassen.
    So einfach ist das – und so verbreitet veröffentlicht ist das Wissen über die Wirklichkeit in diesen C-Parteien. Dass sie das alles nicht wissen und kennen, spricht wahrhaft nicht für Sie.
    Wie kann man eigentlich Anhänger einer politischen Gruppierung sein, von der man buchstäblich nichts, aber auch gar nichts, weiß?
    Sie tun mir in ihrer geistigen Schlichtheit und mit ihrer Unfähigkeit inhaltlich auch nur einmal auf Fakten antworten zu können, bestenfalls noch leid. Die immer gleichen Phrasen ihrerseits werden jedenfalls von Posting zu Posting lächerlicher. Na ja, für einen Clown ja nun auch wieder irgendwie angemessen? :-) :-) :-)

  88. 88 salomon - 16. April 2008 um 20:49 Uhr

    Herr Lorenzen-Pranger, da bewahrheitet sich doch anscheinend irgendwie das Sprichwort:
    Intelligenz säuft, Dummheit frisst!
    Und dann lieben manche Menschen sogar das schnelle Essen!
    Hoffentlich wird man dadurch nicht auch noch schneller dummer? Armer August!

  89. 89 Werner Lorenzen-Pranger - 16. April 2008 um 21:46 Uhr

    Na ja, Salomon. :-)
    Kommen wir mal zu wirklich ernsthaften Themen zurück. Von den derzeit tätigen `bürgerlichen Parteien´, also CDU, CSU, FDP und SPD, wird diese Probleme wohl keine lösen. Dazu bedarf es mehr als einer schlechten Clownsnummer.
    Ich finde gerade meine Zugangsdaten für einen eigenen Artikel nicht, also sei das ausnahmsweise mal hier angehängt:
    *
    http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,547790,00.html
    *
    http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,547790,00.html
    *
    Das ist wichtiger, als bildungsunfähige Unionsanhänger.
    Übrigens. Habe ich nicht mal in der Schule gelernt, daß das Land hier zum Teil unterhalb des Meeresspiegels liegt?

  90. 90 Werner Lorenzen-Pranger - 16. April 2008 um 22:38 Uhr

    HIer spaßeshalber mal eine kleine Liste einiger der ganz Großen `alten Kameraden´ in CDU und Wirtschaft. Nur so, um mal die Verflechtungen aufzuzteigen:
    *
    http://www.braunbuch.de/1-04.shtml
    *
    Und so ging es dann weiter, weil man ja solche Erbhöfe nicht aufgibt.

  91. 91 Ronald McDonald - 16. April 2008 um 23:05 Uhr

    @ Werner Lorenze-Pranger, Salomon, Tony König:
    Wie heißt es schon in der Bergpredigt des Herrn Jesu so treffend: “Selig sind die Friedfertigen”. Aus diesem Grund werde ich auch die Äußerungen von Ihnen nicht weiter kommentieren. Diskutieren Sie sich hier ruhig weiter Ihre “Köpfe” heiß- von Ihren für Normalmenschen nicht nachvollziehbaren Hirnwirrungen her stehen Sie ja sogar ganz in der Tradition der 68er, die ja auch sehr viel, wenn nicht sogar nur wirres Zeug von sich gegeben haben. Zum Glück sind aber auch Sie wie Ihre großen Idole von den 68ern nur Randerscheinungen und Meinungen, die es zwar gibt, die aber nicht die Mehrheit bei uns haben- und das ist auch wirklich gut so !

  92. 92 Werner Lorenzen-Pranger - 17. April 2008 um 10:06 Uhr

    Augen zu und durch, was? :-)
    HAAAALOOOO!
    Alles das, was hier argumentiert und belegt wurde, beruht auf nicht anfechtbaren Fakten! Nicht mal juristisch ist das anfechtbar! Filbinger z.B. hat es versucht – und verlor! Kiesinger und Lübke versuchten zu vertuschen und zu fälschen. Vergebens! Und was haben diese Fakten mit “68ern” zu tun?
    Richtig: Nichts! (Außer, dass es den “68ern” schon seit spätestens 1954 stank, dass diese alten XXXXXXXXXXX wieder an der Macht waren. Demos von Tausenden, in Hamburg z.B. – nicht nur gegen die Wiederbewaffnung -, gabs schon lange davor!).
    ——————————————
    Anmerkung der Ansprechpartner der Bürger-Zeitung:
    Es wurde Text unkenntlich gemacht, da sich Herr Lorenzen-Pranger wiederholt nicht an die Netiquette dieses Angebots gehalten hat.
    Simone Busjahn

  93. 93 Hans-Dieter Wege - 17. April 2008 um 10:51 Uhr

    @Ronald McDonald: Von der deutschen Wirtschaft wird gerade im Moment wieder so hervorgehoben, dass ein gewaltiger Fachkräftemangel auf uns zukommt. Wie passt dann ihrer Meinung nach ein Konzept wie das Oldenburger Mehrwerthaus, mit von einer im Voraus ersichtlichen Erfolgquote von gerade mal ca. 17 %, in diese Zeit, um zum Beispiel den Fachkräftemangel zu beheben?
    Wären diese Vorschläge, zum Beispiel von der Partei Die Linke gekommen, würde man sehr wahrscheinlich von Fehlplanungen und Misswirtschaft reden! So nennt sich zu diesem Projekt der Bildungsträger auch noch ironischer Weise Arbeit und Leben. Ganz bestimmt wünschen sich gerade die jungen Leute ein schöneres Leben, als die Teilnahme an solchen, nicht Erfolg versprechenden Maßnahmen oder sogar Zwangsmaßnahmen! Werden hier nicht viele Steuermittel oder Beiträge zur Arbeitslosenversicherung durch den Schornstein geschossen?
    Mit freundlichem Gruß
    Hans-Dieter Wege, Gegner asozialer Politik

  94. 94 Werner Lorenzen-Pranger - 17. April 2008 um 12:53 Uhr

    An Simone Busjahn:
    Die Anzahl der Straftaten der von mir genannten Nazi-Verbrecher, und um diesen Begriff gehts ja, ist nicht einmal mehr feststellbar.
    Fakt ist, dass es sich um Verbrechen, die diese Leute begingen, handelte. Zum Teil erst heute werden dafür Entschädigungen gezahlt. Die Täter selbst sind in der überwiegenden Mehrheit nicht mehr zu fassen, da inzwischen verstorben!
    Was da ein Verstoß gegen die “Nettiquette” sein soll, solten sie unbedingt hier einmal öffentlkich erklären. Es sei denn, sie sympathisieren mit den ekelhaftesten Schwerverbrechern in der deutschen Geschichte.

  95. 95 Ansprechpartner Simone Busjahn - 17. April 2008 um 14:49 Uhr

    Sehr geehrter Herr Lorenzen-Pranger,

    erst einmal verbitte ich mir diese Unterstellungen in Ihrem letzten Kommentar.

    Meine Aufgabe ist es, hier in der Bürger-Zeitung als Ansprechpartnerin dafür zu sorgen, dass gewisse “Verhaltensregeln” eingehalten werden. Diese können Sie sowohl im Reporter-Forum als auch in der Netiquette nachlesen.

    Ich muss gerade Sie wohl nicht daran erinnern, wie oft Sie bereits mit Ihren Kommentaren dagegen verstoßen haben. Oft genug haben mein Kollege und ich Ihnen das per Mail oder sogar telefonisch mitgeteilt, woraufhin Sie ausschließlich mit der Empörung, hier würde “Zensur” geübt, reagiert haben.

    Kommentieren Sie einfach mit objektiven Worten und lassen Sie Beschimpfungen u.ä. außen vor, dann gibt es von unserer Seite aus kein Problem, Ihre Kommentare komplett in der Bürger-Zeitung zu bringen.

    Viele Grüße
    Simone Busjahn, Ansprechpartnerin der Bürger-Zeitung

  96. 96 konsequente kommunistin - 17. April 2008 um 16:27 Uhr

    Und noch immer: Solidarität mit Christel Wegner!

  97. 97 Werner Lorenzen-Pranger - 17. April 2008 um 20:25 Uhr

    An Simone Busjahn.
    Warum gehen Sie eigentlich auf sehr vernünftige Argumente nicht ein, sondern empören sich über Nebensächlichkeiten? Ich wiederhole: Warum haben die Bundesrepublik und viele Unternehmen, zum Teil erst sehr, sehr spät, Entschädigungen an Opfer gezahlt, wenn diese Opfer nicht Opfer der Nazi-Gewalt waren? Nun gut, die Antwort ist natürlich schon darin zu finden, dass diese Auseinandersetzung stehen bleibt, nicht wahr? (Bisher jedenfalls.) Selbst innerhalb der vernünftigeren Kreise innerhalb der CDU/CSU wird da von Nazi-Verbrechern gesprochen!
    Wenn Sie also in Zukunft etwas einschränken wolllen, dann denken sie bitte vorher etwas schärfer nach. Es wäre für alle Beteiligten hilfreich. Wieso, so noch einmal meine Frage, ist es ein Verstoß gegen die “Nettiquette”, wenn man nachweisliche Nazi-Verbrecher, an deren Verbrechen heute faktisch niemand mehr zweifelt, Nazi-Verbrecher nennt? Sachlichkeit ist, einmal mehr, in diesem Forum kaum je zu erreichen, wenn so etwas passiert.
    Ich muss hier nicht schreiben – und wenn mir das hier endgültig zu provinziell wird, dann lasse ich es.

  98. 98 Pobatschnig Karl - 17. April 2008 um 21:41 Uhr

    >… zu provinziell wird, dann lasse ich es.
    Ich werde ihn vermissen.

    Pobatschnig K.

  99. 99 Ansprechpartner Simone Busjahn - 17. April 2008 um 22:27 Uhr

    Sehr geehrter Herr Lorenzen-Pranger,
    wenn Sie sich die letzten Kommentare einmal ansehen, werden Sie merken, dass es sich beim Verstoß gegen die “Netiquette” nicht um das Wort “Nazi-Verbrecher” handelte – sonst wäre es wieder von uns gestrichen worden.
    Und ob Sie hier weiterschreiben möchten oder nicht, liegt natürlich ganz in Ihrem Ermessen. Bei der Bürger-Zeitung sind Menschen, die sich ohne Beleidigungen und Beschimpfungen artikulieren können, immer herzlich willkommen.
    Viele Grüße und noch einen schönen Abend,
    Simone Busjahn

  100. 100 Werner Lorenzen-Pranger - 17. April 2008 um 22:41 Uhr

    Natürlich handelte es sich genau um diesen Begriff! Um was denn sonst?
    So, jetzt ist Schluss! Das ist mir zu blöd!

  101. 101 Tony König - 18. April 2008 um 14:27 Uhr

    Ich gratuliere der Bürgerzeitung zum aktuellen Rekord, von nunmehr über 100 Kommentaren zu einem einzigen Artikel!
    Herzlichst,
    Tony König

  102. 102 Ronald McDonald - 19. April 2008 um 09:31 Uhr

    Ich freue mich sehr, dass die Resonanz auf meinen Beitrag mit inzwischen über 100 Kommentare sehr groß ist. Gleichwohl ist es aber auch recht betrüblich wie weit die Kommentare teilweise vom eigentlichen Thema-nämlich dem Verhältnis der SPD zur Partei DIE LINKE- abgewichen sind.

    Für zukünftige Themen wäre mehr Themenbezogenheit also sehr wünschenswert.

    Zum Diskussionsniveau mancher Diskutanten hier möchte und muss ich mich hier wohl nicht mehr äußern. Es ist nur sehr bedauerlich, wenn manche Diskutanten dieses Medium hier als Agitations-und Pöbelplattform missbrauchen. Konkreter brauche ich wohl nicht zu werden, da wohl jeder hier weiß, auf wen das inbesondere zutrifft… .

    Abschließend möchte ich noch gerne allen Forumsteilnehmern ein erholsames Wochenende wünschen.

  103. 103 Tony König - 19. April 2008 um 14:40 Uhr

    zu 102)
    Ja gut, kehren wir zur inhaltlichen Auseinandersetzung zurück.
    Sie sprechen in Ihren Kommentaren des Öfteren von “die Kommunisten (DIE LINKE)”. Deshalb zwei Fragen an Sie… müsste man nicht faktisch von “Sozialisten” sprechen? Und… wie begründen Sie insgesamt die Bezeichnung “Kommunisten” für die Partei DIE LINKE?

  104. 104 Ronald McDonald - 20. April 2008 um 01:05 Uhr

    @ Tony König:
    Ihre Anmerkung zur Partei DIE LINKE ist in der Tat nicht von der Hand zu weisen. Da aber doch das Idealziel von DIE LINKE die Etablierung des Kommunismus (dessen Ausgestaltung beschreibt Karl Marx ja recht ausführlich in seinen Werken – vor allem im Kommunistischen Manifest) in Deutschland ist, denke ich schon, dass es legitim ist, die Partei DIE LINKE auch als Kommunisten zu bezeichnen. Zudem wird der Sozialismus in den Marxschen Schriften – sofern ich diese als Bürgerlich-Konservativer nicht völlig falsch verstanden habe – ja auch nur als Vorstufe zum Kommunismus (sprich der klassenlosen Gesellschaft) angesehen. Und auch die PDS sowie auch DIE LINKE hatten und haben den Kommunismus bzw. die klassenlose Gesellschaft als letztliches Ziel ihrer Politik. Des weiteren lässt sich außerdem noch sagen, dass die Partei DIE LINKE in ihre Programmatik auch noch über das Großziel “klassenlose Gesellschaft” hinaus weitere Gemeinsamkeiten mit der Programmatik der PDS (die ja wiederum die Nachfolgepartei der kommunistischen DDR-Staatspartei SED war) aufweist. Aus diesen Gründen denke ich schon, dass es absolut gerechtfertigt ist, die Partei DIe LINKE auch als Kommunisten zu bezeichnen.

    Allen Forumsteilnehmern einen erholsamen Sonntag.

  105. 105 Tony König - 20. April 2008 um 16:26 Uhr

    Zu Kom. 104)
    Sie haben mir jetzt Ihre Grundhaltung gegenüber der Partei DIE LINKE dargelegt, o.k.! Könnten Sie es aber bitte etwas präziser darstellen, so ist es, wie soll ich sagen, noch zu “schwammig”. Vielleicht könnten Sie ein paar konkrete Beispiele benennen oder auch aus Ihnen evtl. vorliegenden Texten des Parteiprogramms der LINKEN und dergleichen zitieren!
    Tony König

  106. 106 Pobatschnig Karl - 20. April 2008 um 18:11 Uhr

    @Ronald McDonald,
    bleiben Sie bitte um Gottes Willen standhaft.
    Pobatschnig K.

  107. 107 Poet - 20. April 2008 um 19:30 Uhr

    Letzte Warnung

    Wenn wir nicht aufhören
    uns mit unseren kleinen
    täglichen Sorgen
    und Hoffnungen
    unserer Liebe
    unseren Ängsten
    unserem Kummer
    und unserer Sehnsucht
    zu beschäftigen
    dann geht die Welt unter

    Und Wenn wir aufhören
    uns mit unseren kleinen
    täglichen Sorgen
    und Hoffnungen
    unserer Liebe
    unseren Ängsten
    unserem Kummer
    und unserer Sehnsucht
    zu beschäftigen
    dann ist die Welt untergegangen

    Erich Fried (1921-1988)

  108. 108 Ronald McDonald - 20. April 2008 um 19:52 Uhr

    @ Tony König:
    Ich komme Ihrer Bitte sehr gerne nach. Da ich aber – im anscheinenden Gegensatz zu manchem Mitdiskutanten hier – in der Woche arbeitsmäßig ziemlich eingespannt bin, kann das allerdings ein wenig dauern. Ich hoffe diesbezüglich auf Ihr Verständnis. Ansonsten wünsche ich noch einen schönen restlichen Sonntag.

    @ Pobatschnig Karl:
    Ich kann Sie beruhigen, ich habe hundertprozentig nicht vor, meine Standpunkte zu ändern. Das mag manch einem hier nicht passen und mir persönlich unsachliche Pöbelattacken dieser betreffenden Leute eintragen, doch das ist mir in diesem Zusammenhang völlig gleichgültig. Ich habe meine Standpunkte, und zu denen stehe ich auch hundertprozentig. Basta. Auch Ihnen noch einen schönen restlichen Sonntag.

  109. 109 Hans-Dieter Wege - 21. April 2008 um 10:51 Uhr

    @ Ronald McDonald: Vielleicht kann ich Ihnen ja auf die Sprünge helfen? Steht nicht schon in der Bibel, alle Menschen wären gleich? Nichts dürfte doch gegen eine klassenlose Gesellschaft sprechen, dieses müsste doch gerade für Menschen aus Parteien gelten, die sich angeblich an den Christlichen Werten orientieren!
    Der Bundesregierung ist es doch auch anscheinend gleich, wenn Personen aus Konzernen oder anderen Großunternehmen Gesetze, Vorlagen oder Ausführungsbestimmungen mit erarbeiten, ohne dass diese Personen über einen Wählerauftrag verfügen.
    Diese Gleichheit befürworten Sie doch sicherlich, oder etwa nicht?
    Landwirte, Erwerbslose, Niedriglöhner, Rentner, Kranke, Behinderte, Alleinerziehende, Studenten und Schüler und die Familien werden bestimmt 2009 dieser Regierung die Quittung für ihre asoziale Politik erteilen!
    Irgendwann wird jeder wach! Und diese Geister werden mit Sicherheit abgestraft, und das wäre auch gut so! Basta!

  110. 110 Manfred Fredmann - 22. April 2008 um 12:57 Uhr

    Ich weiß gar nicht, worüber sich hier alle so aufregen. Grundsätzlich schadet es doch wohl keinem Hartz IV-Empfänger, auch mal zu arbeiten ;-) und mal in einen Bereich Einblick zu bekommen, den er/sie bisher vermutlich noch nicht kannte. Dümmer wird man davon nicht!
    Und auch wenn es eine “ABM-Maßnahme” ist, so spielt diese einem wenigstens stückweit ein geregeltes Leben (wie in der “echten” Arbeitswelt verlangt) vor – mit frühem Aufstehen und regelmäßigen Arbeitszeiten. Was tut man sonst so den ganzen Tag, wenn man nicht arbeitet? Das dürften hier sicher einige beantworten können. Man muss sich doch irre langweilen oder sich verzweifelt eine andere Beschäftigung suchen, oder nicht? Da kann man doch froh sein, wenn man mal ein wenig was zu tun bekommt…
    Und was hier als “Sperrmüll” bezeichnet wird, kann man wohl mit Dingen, wie sie auf dem Flohmarkt erhältlich sind, vergleichen. Oder sehe ich das falsch? Und wenn ich mich da so umschaue, kann ich Unmengen von begeisterten Leuten erkennen, die bis zu den Armen in irgendwelchen Kisten stecken und in “Sperrmüll” rumwühlen, um das eine oder andere Schätzchen zu finden. Das gilt auch für Möbel. Wären sie alle aufbereitet, würde man sie vermutlich eher auf dem Antikmarkt finden, und nicht zu Schnäppchenpreisen auf Flohmärkten oder im MehrWert-Haus. Und die Klamotten, die es auf Flohmärkten zu kaufen gibt, werden auch nicht inklusive Desinfektionsbescheinigung angeboten. Wem sie gefallen, der nimmt sie günstig mit und steckt sie zu Hause in die Waschmaschine.
    Wo also ist Ihr Problem?

  111. 111 Suppenkasper - 22. April 2008 um 13:28 Uhr

    @Manfred Fredmann: Sie scheinen zu pauschalen Verunglimpfungen von Hartz IV-betroffenen Menschen zu neigen. Kein Mensch spricht sich gegen eine tarifvertraglich bezahlte Bezahlung aus.
    Muss nicht eigentlich jedes Unternehmen, welches neu gegründet wird, nach Tarifvertrag bezahlen? Wieso sollten diesbezüglich Ausnahmen gemacht werden?
    Und man sollte einen Floh- oder Trödelmarkt doch nicht mit einem so genannten Mehrwerthaus vergleichen, im Gegensatz eines Verkaufes von Privat an Privat gibt es hier doch sicherlich berechtigte Auflagen und Bestimmungen. Schließlich müssen doch die Gesundheit und die Sicherheit der Arbeitnehmer, die sich hier – im Gegensatz zu einem Flohmarktbesucher- ständig aufhalten, doch wohl garantiert werden.
    Und ich glaube, das ist der kleine aber feine Unterschied!

  112. 112 Tony König - 22. April 2008 um 17:13 Uhr

    zu Kom. 110) Manfred Erdmann,
    Sie schreiben, Zitat: “Grundsätzlich schadet es doch wohl keinem Hartz IV-Empfänger, auch mal zu arbeiten…!”
    Wie kommen Sie darauf, HARTZ IV-Empfänger würden nichts arbeiten?
    Können Sie mal bitte die Begriffe “Arbeit”, “Erwerbslose”, “reguläre Beschäftigungsverhältnisse”, “1 Euro-Jobs”,”ABM” und “Beschäftigungsmaßnahme” grob mit Ihren Worten erklären, damit Sie in der Diskussion besser verstanden werden?!
    Gruß,
    Tony König

  113. 113 Tony König - 23. April 2008 um 15:47 Uhr

    zu meinem Kom.112) …freilich war Manfred Fredmann angesprochen!
    In der Süddeutschen Zeitung vom 18. April 2008 (www.sueddeutsche.de/wirtschaft/artikel/398/169904/) findet sich folgender Artikel, “So viel Billigarbeit war nie”. Der Autor Konrad Fischer schreibt, “Es drohen amerikanische Verhältnisse: Fast ein Viertel aller deutschen Beschäftigten arbeitet für einen Niedriglohn. Das geht aus einer Länderstudie hervor – in der Deutschland den letzten Platz belegt.”
    Im Artikel wird berichtet, dass über 70 % der Niedriglöhner über eine Berufsausbildung oder Hochschulabschlüsse verfügen. Was ist das für eine Perspektive für die Jüngeren? Welchen Wert hat eine Berufsausbildung oder ein Hochschulabschluss heutzutage noch? Wir wirkt sich diese zunehmende Problematik auf Partnerschaft, Familie und letztlich auf die demografische Entwicklung aus?
    Das Billiglöhner langfristig die Löhne aller Arbeitnehmer in den Keller drücken werden, dürfte klar sein, denn wäre es nicht so; dann gäbe es nicht diesen Aufwärtstrend!
    Mit Gruß,
    Tony König

  114. 114 Suppenkasper - 23. April 2008 um 21:20 Uhr

    An alle Ignoranten! Hier ein Link zum Thema Hochlohnland???

    http://www.heise.de/tp/r4/artikel/27/27778/1.html

    Mit freundlichen Grüßen
    von
    Suppenkasper kontra Schw….bande

  115. 115 Pobatschnig Karl - 24. April 2008 um 06:35 Uhr

    @Tony König,
    >Das Billiglöhner langfristig die Löhne aller Arbeitnehmer in den Keller drücken werden, …
    Warum eiern Sie hier eigentlich immer um einen Lösungsvorschlag herum, mit welchem Sie doch zweifellos schwanger gehen: den Sozialismus? Nur Mut. Sie sind hier zwar nicht unter Freunden, aber eine Strafverfolgung nach §130 StGB brauchen Sie deswegen nicht zu befürchten.
    Pobatschnig K.

  116. 116 Werner Lorenzen-Pranger - 26. April 2008 um 15:13 Uhr
  117. 117 Pobatschnig Karl - 26. April 2008 um 20:04 Uhr

    @Werner Lorenzen-Pranger,
    keine Angst! Eine rechte Schwalbe macht noch keinen rechten Sommer.
    Pobatschnig K.

  118. 118 Geist aus der Lampe - 27. April 2008 um 11:51 Uhr

    Die Linke fordert Neuwahlen

    Nach der Kabinettsumbildung in Thüringen hat Die Linke Neuwahlen gefordert. Mit der Neubesetzung von zwei Dritteln des Kabinetts habe Ministerpräsident Dieter Althaus (CDU) die Handlungsunfähigkeit der Regierung demonstriert, sagte Spitzenkandidat Bodo Ramelow.

    Ramelow will Neuwahl
    Die neuen Kandidaten seien nicht für das Ministeramt geeignet, sagte Ramelow weiter. So habe der künftige Kultusminister Peter Krause (CDU) “bisher keine klare Grenze zwischen Ultra-Konservativen und Neo-Faschisten gezogen”, womit Ramelow auf Krauses Mitarbeit bei der rechtsgerichteten Zeitung “Junge Freiheit” vor zehn Jahren hinwies.

    Als unrühmlich bezeichnete Ramelow auch die Geschichte der designierten neuen Justizministerin von Marion Walsmann (CDU), die als Abgeordnete der Volkskammer unter anderem Solidaritätsbekundung der DDR für die chinesische Führung bei der Niederschlagung der Studentenunruhen 1989 mitgetragen habe.

    SPD-Fraktionschef Christoph Matschie schloss sich der Kritik an. Vor allem die Berufung von Rechnungshofpräsident Manfred Scherer (CDU) zum Innenminister zeige, “dass die CDU personell am Ende ist. Sie kann nur noch Posten besetzen, indem sie an anderen Stellen Lücken reißt.” Der Forderung nach Neuwahlen schloss er sich nicht direkt an. sagte allerdings: “Die Regierung muss merken, dass immer mehr Menschen im Land fragen: Wann wird endlich wieder gewählt?”

  119. 119 Pobatschnig Karl - 27. April 2008 um 15:04 Uhr

    @Werner Lorenzen-Pranger,
    … weger der Ausgewogenheit.
    http://tinyurl.com/69mx56
    Pobatschnig K.

  120. 120 Werner Lorenzen-Pranger - 28. April 2008 um 11:00 Uhr
  121. 121 Suppenkasper - 29. April 2008 um 11:46 Uhr

    “Nicht die Globalisierung ist schuld, sondern deren falsche politische Gestaltung”
    Hier der Link:

    http://www.heise.de/tp/r4/artikel/27/27795/1.html

  122. 122 Pobatschnig Karl - 29. April 2008 um 12:50 Uhr

    @ Suppenkasper,
    >“Nicht die Globalisierung ist schuld, sondern deren falsche politische Gestaltung”
    Kommt mir irgendwie bekannt vor. Hat man das vom Sozialismus nicht auch gesagt?
    Pobatschnig K.

  123. 123 Tony König - 29. April 2008 um 15:57 Uhr

    zu Kom.115)
    Pobatschnig Karl,
    zu Ihrer Frage, ich zitiere, “Warum eiern Sie hier eigentlich immer um einen Lösungsvorschlag herum, mit welchem Sie doch zweifellos schwanger gehen: den Sozialismus?”
    Wie kommen Sie denn darauf?, dies würde mich ernsthaft interessieren!
    Gruß,
    Tony König

  124. 124 Pobatschnig Karl - 30. April 2008 um 09:01 Uhr

    @Tony König,
    >Wie kommen Sie denn darauf?, dies würde mich ernsthaft interessieren!
    ich habe Ihre bisherigen Beiträge so interpretiert.
    Pobatschnig K.

  125. 125 Werner Lorenzen-Pranger - 30. April 2008 um 10:58 Uhr
  126. 126 Pobatschnig Karl - 30. April 2008 um 12:14 Uhr

    @Werner Lorenzen-Pranger,
    >http://www.zeit.de/2008/19/LS-Th-ringen

    vor so viel Verkommenheit kann ich nur schamhaft meinen Blick senken.
    Pobatschnig K.

  127. 127 Werner Lorenzen-Pranger - 1. Mai 2008 um 14:40 Uhr
  128. 128 Suppenkasper - 1. Mai 2008 um 18:46 Uhr

    @W.L.-P.: Ich vertrete schon seit 2005 die Meinung:
    “Weg mit dem Bundeskindergeldgesetz!”
    Das Gleiche muss in meinen Augen auch für das 12- bis 14-monatige Elterngeld gelten. Schließlich sind die vielfältigen Aufgaben der Eltern nicht nach 14 Monaten Betreuung und Erziehung vorbei. Im Gegenteil!
    Wenn diese Regierung angeblich 190 Milliarden für die Familien ausgibt, dann kann man diese Ausgaben in meinen Augen wesentlich besser verwenden und damit 2,7 Millionen in Armut lebende Kinder in Deutschland aus der “Dunkelheit der Sozialhilfe herausholen”, indem man die s o r g f ä l t i g e Erziehungsarbeit würdigt und anerkennt.
    Dann muss auch kaum noch jemand von der so genannten “ZELLTEILUNG” reden.
    Denn wenn es eine solche überhaupt gibt, dann ist sie ausschließlich eine Folge von Perspektivlosigkeit durch Armut.

  129. 129 Werner Lorenzen-Pranger - 2. Mai 2008 um 21:22 Uhr
  130. 130 ? - 3. Mai 2008 um 00:44 Uhr

    Allerwerteste Herbergsmutti,

    ich kann mir auf Ihre politischen Äußerungen bei bestem Willen keinen Reim machen. Nach meinem Kenntnisstand sind Herbergsmuttis aber vorzügliche Meisterinnen des Pan-Flöten-Spiels. Also mein Rat: Üben Sie sich darin! So können Sie vielleicht den Extremisten McDonald besänftigen – und vielleicht auch ein wenig bezaubern.

  131. 131 Tony König - 3. Mai 2008 um 13:25 Uhr

    @Autor)
    Hier nochmals meine Bitte vom 20. April an Sie,
    “Zu Kom. 104)
    Sie haben mir jetzt Ihre Grundhaltung gegenüber der Partei DIE LINKE dargelegt, o.k.! Könnten Sie es aber bitte etwas präziser darstellen, so ist es, wie soll ich sagen, noch zu “schwammig’. Vielleicht könnten Sie ein paar konkrete Beispiele benennen oder auch aus Ihnen evtl. vorliegenden Texten des Parteiprogramms der LINKEN und dergleichen zitieren!”
    Gruß,
    Tony König

  132. 132 Schnubbeleschnapski - 4. Mai 2008 um 17:11 Uhr

    @ Zum Leitartikel:

    Die “Alten” sagen, niemand ginge freiwillig fehl. Also muss es bei Ihnen, “Herr Käsebürger”, wohl Dummheit sein, oder, um es gelinde auszudrücken, einfach Unwissenheit. Schlimm finde ich auch nicht, dass sich soviel anmaßend geballte Dummheit erdreistet, sich hier ein Forum zu suchen. Viel schlimmer ist, dass Sie es geschafft haben, mit Ihrem notorischen Dünnschiss soviele Kommentare zu provozieren. Dazu möchte ich Sie schmerzlichst – und leicht angewidert – beglückwünschen.

  133. 133 Pobatschnig Karl - 5. Mai 2008 um 07:54 Uhr

    @Schnubbeleschnapski,
    >… mit Ihrem notorischen Dünnschiss soviele Kommentare zu provozieren.
    sind wir heute mal wieder mit dem falschen Fuß aufgestanden? Kontroverse Ansichten machen nun mal das Salz in der Suppe bzw. den Reiz jedes politischen Forums aus. Gerade weil man gelegentlich vom Thema abkommt, ist es interessanter als das ständige Wiederkäuen einer von einigen Forenteilnehmer gewünschten und für absolut gehaltenen Meinung.
    Pobatschnig K.

  134. 134 Suppenkasper - 5. Mai 2008 um 10:34 Uhr

    @Pobatschnig Karl: Wenn aber hier der Autor überhaupt nicht auf die Beiträge eingeht und fast alle Fragen unbeantwortet lässt, die ihm unbequem sind, in diesem Moment kann man
    doch bestimmt nicht mehr von dem “Salz in der Suppe” sprechen.
    Allerdings gab es ja auch schon andere, sogar aktive Politiker, die Fragen zu ihren Artikeln unbeantwortet ließen und stattdessen lieber abtauchten!
    Scheint in Mode zu kommen???

  135. 135 Pobatschnig Karl - 5. Mai 2008 um 12:16 Uhr

    @Suppenkasper,
    Fragen sollten schon beantwortet werden. Damit haben Sie zweifellos recht.
    Pobatschnig K.

  136. 136 Schnäbelestrapski - 5. Mai 2008 um 19:06 Uhr

    @133,

    ich meine, Schnubbeleschnapski hat Recht. Man sollte natürlich kontrovers diskutieren. Aber der Autor des Leitartikels stellt einfach Behauptungen auf, die nicht den Tatsachen entsprechen.

  137. 137 Suppenkasper - 10. Mai 2008 um 20:13 Uhr

    @Ronald McDonald: Bestimmt sollten Sie die Seiten wechseln!
    Bloß in der unten aufgeführten Truppe würden Sie mit Sicherheit nicht aufgenommen werden!
    Kampfclowns
    Politik mit Pappnase

    Eine mysteriöse Clownarmee versteht ihre Auftritte mit Wasserpistolen und Staubwedeln als Spaßkampf gegen Polizeigewalt und Globalisierung.
    Hier der Link:

    http://www.sueddeutsche.de/,tt6m1/panorama/artikel/462/173945/

  138. 138 Pobatschnig Karl - 11. Mai 2008 um 07:47 Uhr

    @Suppenkasper,
    >http://www.sueddeutsche.de/,tt6m1/panorama/artikel/462/173945/
    “… die meisten davon sind Studenten, die aus der linken Szene kommen, … “(Zitat aus o.a. Beitrag)
    >… Spaßkampf gegen Polizeigewalt und Globalisierung.
    Seid wann sind Linke gegen die Globalisierung? Kommt die Forderung “Grenzen auf – Bleiberecht für Alle” nicht mehr aus dem linken Lager? Sind es nicht überwiegend Linke oder solche die es vorgeben zu sein, die z. B. mehr Zuwanderung fordern und auch fördern, um unter dem Deckmantel von Humanität Kasse zu machen?
    Aber ich will die Rechten nicht aus dem Auge verlieren: die Arbeitgeberverbände handeln schließlich auch nicht anders.
    Pobatschnig K.

  139. 139 Suppenkasper - 11. Mai 2008 um 15:28 Uhr

    @Pobatschnig Karl: Ich emfehle Ihnen mal den folgenden Auszug aus einer Rede eines weltbekannten Linken weiterzulesen.
    Die derzeitige Weltwirtschaftsordnung ist ein System der Ausplünderung und Ausbeutung, wie es noch nie in der Geschichte dagewesen ist. Immer weniger glauben die Völker an Deklarationen und Versprechen. Das Prestige der internationalen Geldinstitute liegt unter dem Nullpunkt.

    Die Weltwirtschaft ist heute ein gigantisches Spielkasino. Neuere Analysen ergaben, daß für jeden in den Welthandel geflossenen Dollar mehr als hundert Dollar in Spekulationsgeschäfte fließen, die nichts mit der realen Ökonomie zu tun haben.

    Diese Wirtschaftsordnung hat für 75 Prozent der Weltbevölkerung die Unterentwicklung bedeutet.

    Hier weiterlesen:
    http://www.uni-kassel.de/fb5/frieden/themen/Globalisierung/bush-castro.html

  140. 140 Pobatschnig Karl - 11. Mai 2008 um 21:56 Uhr

    @Suppenkasper,
    >Die derzeitige Weltwirtschaftsordnung ist ein System der Ausplünderung und Ausbeutung, wie es
    >noch nie in der Geschichte dagewesen ist.
    Zweifellos hat Präsident Castro recht mit dieser Aussage, und im Gegensatz zu den meisten schwarzafrikanischen Staatsmännern, die ihre Länder unter dem Banner des Marxismus-Leninismus in den Ruin getrieben haben und noch treiben, hat er sein Land recht ordentlich geführt. Besser noch waren allerdings die asiatischen Tiger-Staaten, die ebenfalls in den 60ern aus der Kolonialherrschaft entlassen wurden und uns mittlerweile den Rang ablaufen. Ich will nicht grundsätzlich bestreiten, daß der Sozialismus die gerechtere Wirtschaftsordnung darstellt, aber wo hat er bis jetzt seine Überlegenheit unter Beweis gestellt? Selbst stramm kommunistisch regierte Länder wie die VR China und Vietnam haben sich dem kapitalistischen System angenähert und prospirieren. Ich sehe nicht ein, warum ich den Gürtel enger schnallen soll, nur weil ein Mann wie Robert Mugabe sein Land vom Brotkorb Afrikas in ein Armenhaus umwandelt. Oder ist es meine Schuld, daß in Südafrika der ANC mit tatkräftiger Unterstützung von SACP und COSATO genau in die gleiche Richtung marschiert? Die von Castro geforderte Aufstockung der Entwicklungshilfe würde letztendlich von denen bezahlt werden, die zwar gemessen an den Standards der Dritten Welt privilegiert sind, in ihren eigenen Ländern aber eher zu den weniger Begüterten zählen. Ich habe keine Lösung anzubieten, aber genau so wenig erwarte ich eine von der Linken, zumindest nicht so lange, wie eine Alt-68erin an der Spitze des Entwicklungshilfeministeriums steht und weiterhin Geld in ein Faß ohne Boden schaufelt.
    Im “Nigerian Guardian” habe ich vor längerer Zeit einen Leitartikel gelesen in dem die Briten aufgefordert wurden, zurück zu kommen und dort weiter zu machen, wo sie 1960 aufgehört haben. Vielleicht wäre ja das die Lösung.
    Pobatschnig K.

  141. 141 Suppenkasper - 12. Mai 2008 um 12:02 Uhr

    @Pobatschnig Karl! Sie schrieben: Zweifellos hat Präsident Castro recht mit dieser Aussage…
    Leider haben Sie mit Ihrer Aussage kaum recht, dass Sie wegen eines Robert Mugabe den Gürtel enger schnallen müssen. Die Verantwortlichen hierfür dürften Sie bestimmt ganz genau kennen. Und auch dürften Sie wissen wer die so genannte 3. Welt ausplündert!
    Aber natürlich haben Sie letztendlich zur kapitalistischen Weltwirtschaftsordnung recht, und genau daraus wird ersichtlich, dass man dieser “Ordnung” nur mit einem weltweiten internationalen Sozialismus etwas Wirkungsvolles entgegensetzen kann.
    Ansonsten droht unserer Erde ganz schnell der Kollaps!

  142. 142 Pobatschnig Karl - 12. Mai 2008 um 13:10 Uhr

    @Suppenkasper,
    Natürlich ist es nicht Robert Mugabe allein, sondern es sind die Dutzende insbesondere afrikanischen aber auch lateinamerikanischen Staatsoberhäupter, die ihre Länder durch Misswirtschaft, Nepotismus und Korruption in den Ruin treiben. Mir ist klar, dass wir uns als Deutsche in Sachen Korruption nicht allzuweit aus dem Fenster lehnen dürfen, denn unter diesem Gesichtspunkt ist unsere Weste auch nicht die weißeste. Allerdings ist die Wirkung in einem Land der Ersten Welt längst nicht so verheerend wie in einem der Dritten. Es ehrt Sie, wenn Sie weiter von einem internationalen Sozialismus träumen. Ich kann dazu nur sagen: “Träumen Sie weiter!” Als Afrikaner würde ich aber ausrufen: “Nkosi sikeleli Africa”
    Pobatschnig K.

  143. 143 Tony König - 12. Mai 2008 um 13:29 Uhr

    zu 142)
    Herr Pobatschnig Karl,
    ohne Träume, ohne Visionen, gibt es generell keine Veränderung; sondern nur eine Verfestigung des Bisherigen!
    Tony König

  144. 144 hellmut m. franz - 12. Mai 2008 um 18:24 Uhr

    Derartige Intelligenz + Engagement! Dann tauscht doch die Adressen; gründet einen Verein “der Dialoge” gegen Monologe, setzt euch zusammen, macht ‘ne Band auf oder sonstiges – Ihr streitet um des Kaisers Bart; was da herauskommt? Wolle; Stoppeln bleiben. Wächst, wieder Streit, wieder Wolle: Wozu, wenn nur Warmluft rauskommt? Konstruktiv unzufrieden: Das ist das Credo + Wollen eines Erfinders. Wenn Ihr Euch selber finden wollt, lest “Das Deutschland-Protokoll”. Da werden Warzen zu Augen!!!

  145. 145 Thor - 12. Mai 2008 um 19:47 Uhr

    Hellmut M. Franz
    Ihre Ratschläge braucht kein Mensch in Deutschland! Und Ihr Deutschland-Protokoll ist nur etwas für selbst ernannte Intelligente wie Sie es einer sind.

  146. 146 Suppenkasper - 13. Mai 2008 um 15:58 Uhr

    Chavez rückt Merkel in die Nähe von Hitler
    Wenige Tage vor dem EU-Lateinamerikagipfel in Peru hat Venezuelas umstrittener Präsident Hugo Chavez erneut für einen Eklat gesorgt: Der Links-Exzentriker bezeichnete Bundeskanzlerin Angela Merkel als politische Nachfahrin Adolf Hitlers.
    Hier der Link:

    http://www.focus.de/politik/ausland/venezuela-chavez-rueckt-merkel-in-die-naehe-von-hitler_aid_301166.html

  147. 147 Hans-Dieter Wege - 18. Mai 2008 um 20:03 Uhr

    “Meister, Meister, die ich rief die Geister” oder wie wird man die “Große Armutskoalition” am schnellsten los?
    Meiner Meinung nach sollten die Bürger die Vertrauensfrage stellen! Die Gründe hierfür wären aus nachfolgenden Links ersichtlich:

    http://www.nwzonline.de/index_aktuelles_themadestages_article.php?id=113653

    http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/artikel/683/175159/

  148. 148 Salomon - 24. Mai 2008 um 16:49 Uhr

    Merkels Klimapaket vor dem Aus

    Das von der Bundesregierung vereinbarte Klimapaket steht offenbar komplett infrage. Mehrere Zeitungen berichten, strittig seien neben dem Umbau der Kfz-Steuer auch andere Maßnahmen wie etwa der Ausbau der Stromnetze. Die Grünen werfen der Kanzlerin Hochstapelei in der Klimapolitik vor.

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,555126,00.html

  149. 149 Salomon - 25. Mai 2008 um 10:00 Uhr

    Reichster Mann der Welt stimmt in Köhler-Kritik an Finanzsektor ein

    Der Multimilliardär und Großinvestor Warren Buffett hat in die Kritik von Bundespräsident Horst Köhler an der Finanzindustrie eingestimmt. In einem Interview kritisierte er den Derivatehandel, den er schon früher mit „Massenvernichtungswaffen“ verglichen hatte.
    Hier bitte weiterlesen:

    http://www.haz.de/newsroom/wirtschaft/art659,600767#

  150. 150 Nasenbär - 27. Mai 2008 um 14:52 Uhr

    @Salomon Nr 53:
    Was hat ein Ehrenamt mit dergrundsätzlichen Bereitschaft zu tun ein Einkommen zu erzielen? Ehrenämter und Grundsicherung sind keine Antwort auf die Finanzierung, sondern nur Ablenkung. Wer keine konkreten realistischen Modelle vorstellen kann, sollte sich lieber raushalten.

  151. 151 Tony König - 27. Mai 2008 um 15:25 Uhr

    Kommunalwahl in Schleswig Holstein,
    CDU verliert landesweit 12,2% aktuell 38,6%, SPD 26,6% minus 2,7%, FDP 9% plus 3,3%, die Grünen legten 1,9% zu auf 10,3%, DIE LINKE erzielt 6,9% plus 6,7% im Vergleich zur Kom.Wahl 2003, dies sind die vorläufigen Endergebnisse. Die Wahlbeteiligung war erneut rückläufig und lag bei 49,5%.

    Die CDU hat in Lübeck die Hälfte ihrer Wählerschaft eingebüßt, DIE LINKE erzielte gerade in den Großstädten zweistellige Ergebnisse.

    Landesergebnisse der Kommunalwahl 25.Mai 2008 in Schleswig Holstein:
    http://www.statistik-sh.de/KW08/ko_4_2_END.htm

    Einzelergebnisse der Städte und Kreise:
    http://www.statistik-sh.de/KW08/ko_4_2_SOEBEN.htm

  152. 152 Salomon - 3. Juni 2008 um 20:32 Uhr

    Korea-Krieg: Wahrheit und Versöhnung?

    Hermann Ploppa 02.06.2008
    Hunderttausende unschuldiger Zivilisten wurden im Korea-Krieg 1950 vorsorglich exekutiert, weil man sie für die Fünfte Kolonne der Kommunisten hielt
    Der Korea-Krieg der frühen Fünfziger Jahre hat tiefe Narben hinterlassen. Auch nach über einem halben Jahrhundert ist das ganze Ausmaß des Terrors gegen die koreanische Zivilbevölkerung noch nicht einmal ansatzweise dokumentiert. Durch die unmittelbaren Kriegshandlungen sind zwischen 1950 und 1953 drei bis vier Millionen Tote (Kombattanten und Zivilisten) zu beklagen gewesen. Jedoch wurden zudem nach neuesten Schätzungen 100.000 bis 200.000 unschuldige Zivilisten aufgrund von Pauschalverdächtigungen hingerichtet.
    Hier der Link:
    http://www.heise.de/tp/r4/artikel/28/28014/1.html

  153. 153 Salomon - 4. Juni 2008 um 08:39 Uhr

    Bei Recherchen zu einem Film hat ein Team des WDR kürzlich ein Foto entdeckt, auf dem Angela Merkel in unmittelbarer Nähe zum Haus des DDR-Regimekritikers Robert Havemann zu sehen ist. Das Foto entstand in einer Zeit, in der die Stasi systematisch Mitglieder der FDJ zur Überwachung des Havemann-Hauses und der Umgebung einsetzte. Merkel hat die Veröffentlichung des Fotos untersagt. Die Medien schweigen.
    Hier der Link:
    http://www.linkezeitung.de/cms/index.php?option=com_content&task=view&id=4843&Itemid=49

  154. 154 rotesteufelcheeeeeeeeeeeen - 4. Juni 2008 um 14:17 Uhr

    Auch angeblich Linker Parlamentarismus wird gegen Kapitalismus und Patriarchat nix ausrichten! Da hilft nur außerparlamentarische Opposition und Revolution! Und die kommt nicht nach einer durchgeschlafenen Nacht…! Also ans revolutionäre Werk!

  155. 155 Suppenkasper - 5. Juni 2008 um 18:30 Uhr

    Umfrage-Tief
    SPD nur noch bei 20 Prozent – Linke bei 15
    VON MARTIN KESSLER

    (RP) Im Willy-Brandt-Haus herrscht Alarmstimmung. Nach einer gestern veröffentlichten Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag des “Stern” sackte die SPD in nur einer Woche um drei Prozentpunkte auf einen neuen Tiefstand von 20 Prozent. Die Linke kommt auf 15 Prozent (plus einen Punkt) und rückt den Sozialdemokraten bedrohlich nah.

    Bei den männlichen Wählern gab es erstmals einen Gleichstand von 17 zu 17 Prozent. Die Union verbesserte sich um einen Prozentpunkt auf 36 Prozent und könnte derzeit mit der FDP (13 Prozent) regieren. Die Grünen legten wie die FDP um einen Prozentpunkt zu und erreichten zwölf Prozent.

    “Wir sind in einer schwierigen Situation”, räumte SPD-Generalsekretär Hubertus Heil gegenüber unserer Zeitung ein. Zugleich gab er sich zuversichtlich. Die SPD wolle “aus dem Keller raus”. Der Zukunftskonvent in Nürnberg sei ein Anfang. Ein Glaubwürdigkeitsproblem der Partei wegen einer möglichen Koalition mit der Linken sah Heil nicht. “Wir werden nicht mit einer Partei zusammenarbeiten, die die Europäische Union in Frage stellt”, bekräftigte der SPD-General.

    Unterstützung erhielt Heil in diesem Punkt vom Hauptgeschäftsführer des Industrieverbands BDI, Werner Schnappauf. Die Volksparteien dürften sich die Themen nicht “von linksaußen aufdrängen lassen”, sagte der Industriefunktionär. “Das wäre Gift für Deutschland.”

    Für die schlechten Umfrageergebnisse der Partei wird in SPD-Kreisen vor allem die mangelnde Koordinierung in der Berliner SPD-Zentrale verantwortlich gemacht. Dort seien zu viele unterschiedliche Lager am Werk, die jeweils von den zuletzt schnell wechselnden Parteivorsitzenden installiert worden waren. “Es gibt sogar noch eine Lafontaine-Fraktion”, meinte jüngst ein SPD-Spitzenpolitiker.

    Unterdessen wächst der Druck auf Parteichef Kurt Beck, schon bald einen Kanzlerkandidaten zu benennen. Der “heimliche” Favorit, Außenminister Frank-Walter Steinmeier, bemüht sich allerdings nach Kräften, in dieser Frage keine Rivalität zum Parteivorsitzenden aufkommen zu lassen. Ihn nerve mittlerweile die ständige Nachfrage, sagte der Chef des Auswärtigen Amts der Illustrierten “Bunte”.

    Der Duisburger Parteienforscher Karl-Rudolf Korte sieht die SPD in einer “tiefen Identitätskrise”. Die Partei sei “innerlich zerrissen”. Der Abstand zur Linken, so der Politikwissenschaftler, werde “immer geringer”. Die SPD habe kein Führungsproblem, sondern wisse nicht, wie sie “Deutschland sozialverträglich modernisieren kann”.

  156. 156 Hans-Dieter Wege - 17. Juni 2008 um 20:25 Uhr

    Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung
    Schlechteste Konjunktur-Prognose seit 15 Jahren

    Deutlich steigende Preise für Lebensmittel und Energie – sie haben die Konjunkturerwartungen der deutschen Finanzexperten deutlich gebremst.
    Hier weiterlesen:
    http://www.bild.de/BILD/news/wirtschaft/2008/06/17/konjunkturaussichten/durch-preisanstieg-gebremst,geo=4869854.html

  157. 157 Hausfrau in Not - 18. Juni 2008 um 13:03 Uhr

    Steigende Lebensmittelpreise
    Flucht zum Discounter

    Die Preise für Energie und Lebensmittel sind dramatisch in die Höhe geschnellt – und die Kunden reagieren: Billigartikel sind gefragt wie nie. Und die Discounter erwarten einen regelrechten Kundenansturm.

    http://www.sueddeutsche.de/,ra3m1/wirtschaft/artikel/623/181065/

  158. 158 kommunistin bei revolte - 18. Juni 2008 um 17:04 Uhr

    Alles für alle und zwar sofort! Luxus für alle! Bekämpft Patriarchat und Kapitalismus überall und jeden Tag! Und vergesst nicht: Am Samstag, 5. Juli, verhindern wir den Nazi-Aufmarsch in Oldenburg! Spätestens um 12 Uhr am Hauptbahnhof Süd und Nord sein und die antifaschistischen Aktionen unterstützen!

  159. 159 Salomon - 4. Juli 2008 um 11:51 Uhr

    Trübes in der deutschen Mitte

    Wer rechte Einstellungen sucht, sollte nicht immer bei den Neonazis oder der NPD suchen, so das Ergebnis einer von der Friedrich-Ebert-Stiftung in Auftrag gegebenen Studie
    Die rassistische, antidemokratische und autoritäre Gesinnung in einem Großteil der deutschen Bevölkerung ist gewachsen. Diese These wurde nicht im Flugblatt einer linken Antifagruppe vertreten, sondern ist das vieldiskutierte Ergebnis einer von der SPD nahen [extern] Friedrich-Ebert-Stiftung in Auftrag gegebenen Studie mit dem vielsagenden Titel [extern] Ein Blick in die Mitte.
    http://www.heise.de/tp/r4/artikel/28/28249/1.html

  160. 160 G.R.H. - 4. Juli 2008 um 18:06 Uhr

    @159

    hier und da bekommt man zu hören, daß sich Menschen wieder einen neuen Führer wünschen, gar einen Führer im “guten Sinne”, wie einer neulich meinte. Wenn dies eines Tages Wirklichkeit werden sollte, ist es natürlich mit der Demokratie vorbei. Dieser Gesellschaft kann kein neuer Führer helfen, sondern nur mehr Solidarität! Solidarität, um soziale Gerechtigkeit und Demokratie gegenüber den neoliberalen Auswüchsen des Kapitals und ihrer politischen Handlanger zu verteidigen.

  161. 161 Pobatschnig Karl - 4. Juli 2008 um 19:56 Uhr

    @Salomon,
    wie recht Sie doch wieder mit ihrem Beitrag haben. Da versammeln sich in einer der letzten antifaschistischen Trutzburgen unserer schönen Stadt, dem DGB-Haus in der Kaiserstraße, mehr oder doch eher weniger demokratisch gesinnte Oldenburger um Maßnahmen zu beschließen, um einige Wirrköpfe aus der anderen politischen Ecke notfalls gewaltsam an ihrem grundgesetzlich garantierten Recht auf Demonstration zu hindern. So weit so gut. Ärgerlich für den Steuerzahler und diejenigen, die sich zu dieser Zeit in der Innenstadt aufhalten müssen, aber kein Grund, darüber einen Kommentar zu schreiben.
    Doch nun dies: http://tinyurl.com/66qgft
    Man stelle sich das einmal vor: jeder fünfte im DGB-Haus ein Rechter. Zugegeben: der Bericht ist nicht ganz taufrisch, aber auch noch nicht so alt, daß man von grundlegenden Veränderungen ausgehen könnte. Immerhin sind auch Rechte in erster Linie Beitragszahler und lustreisenden DGB-Funktionären dürfte es einen gewissen Körperteil runtergehen, von wem das Geld für ihre amourösen Abenteuer kommt. Wie ist es aber nun mit den unheimlichen Begegnungen der dritten Art in dem genannten Haus? Einem gestandenen Kommunisten mit gefestigten ideologischen Ansichten wird es sicher nichts ausmachen, ab und zu einem Rechten über den Weg zu laufen. Was ist aber mit ihrem letzten Aufgebot an kleinen Jungen und Mädchen, die noch nach Pipi riechen und alles das nachplappern, was ihnen von ihren LehrerInnen indoktriniert wird? Kann man ihnen schon solche Kontakte zumuten? Fragen über Fragen. Vielleicht sollte ja das Jugendschutzgesetz um diesbezügliche Abschnitte erweitert werden.
    Pobatschnig K.

  162. 162 Hans Kirchner - 5. Juli 2008 um 09:04 Uhr

    @Pobatschnig Karl
    Führt diese Art von Argumentation nicht ein wenig zu weit?

    “Was ist aber mit ihrem letzten Aufgebot an kleinen Jungen und Mädchen, die noch nach Pipi riechen und alles das nachplappern, was ihnen von ihren LehrerInnen indoktriniert wird? Kann man ihnen schon solche Kontakte zumuten?”

    Das Recht auf Meinungsfreiheit bleibt Ihnen unbenommen, aber das schießt ein wenig darüber hinaus. Was glauben Sie, was an den Schulen gelehrt wird oder wie Gewerkschaftler so empfinden. Hätte ich ein Forum, dann währe dieser Beitrag entfernt worden.

  163. 163 Pobatschnig Karl - 5. Juli 2008 um 10:38 Uhr

    @Hans Kirchner,
    >Führt diese Art von Argumentation nicht ein wenig zu weit?
    Möglich. Aber anders als andere hier bin ich nun mal nicht im Besitz der absoluten Wahrheit. Ich schreibe einfach nur meine Sicht der Dinge aus der Perspektive eines einfachen Menschen. Vielleicht manchmal etwas zu sarkastisch, aber wer wie die anderen Schreiber hier austeilt, sollte auch einstecken können. Auch aus meinen politischen Ansichten werde ich hier keinen Hehl machen. Ein amtierender CDU-Ratsherr hat mal zu weit fortgeschrittener Stunde zu mir gesagt: “Du bist ja schwarz bis auf die Knochen!” Wäre ich etwas schlagfertiger und weniger betrunken gewesen hätte ich sicher geantwortet: “Und das ist gut so”.
    Was nun die Meinungsfreiheit betrifft sind ja Gottseidank die Moderatoren hier etwas toleranter, als Sie es in einem von ihnen moderierten Forum wären. Allerdings würde ich ihnen nicht empfehlen, ein solches zu eröffnen. Bei ihrer Einstellung wäre dieses in kürzester Zeit tot oder Sie würden mit ihren Brüdern und Schwestern im Geiste im ideologischen Gleichschritt im Kreis marschieren. Daß mir die Empfindungen von Gewerkschaftern keine schlaflosen Nächte bereiten, dürfte Sie kaum überraschen und über das was an Schulen gelehrt wird sollten Sie vielleicht mal mit Lehrherren, am besten auch zu fortgeschrittener Stunde, sprechen.
    Pobatschnig K.

  164. 164 Suppenkasper - 5. Juli 2008 um 14:01 Uhr

    @Pobatschnig Karl…”sollten Sie vielleicht mal mit Lehrherren, am besten auch zu fortgeschrittener Stunde, sprechen.”***
    Und dann auch noch einmal daran erinnern, wer derzeit die politische Verantwortung für die Schulen in Niedersachsen trägt!
    Das war wohl wieder mal keine Meinung sondern ein “rabenschwarzes” (???) Eigentor!

  165. 165 Pobatschnig Karl - 5. Juli 2008 um 15:04 Uhr

    @Suppenkasper,
    >…, wer derzeit die politische Verantwortung für …
    ich habe im Augenblick nicht auf der Pfanne, wie lange unser ewig grinsender Landesvater schon im Amt ist, aber daß die schulischen Leistungen unserer Kinder unter dessen roten Vorgängern signifikant besser waren, werden doch nicht einmal Sie behaupten wollen. Auch ist das ganze nicht auf Niedersachsen beschränkt. Sie werden mir sicher in einfachen Worten erklären können, warum z.B. die PISA-Ergebnisse im tiefschwarzen Bayern besser sind als jene im tiefroten Bremen.
    Der Ausdruck Lehrherren war sicher etwas unglücklich gewählt. Ich meinte damit einfach einen Handwerksmeister, der noch selber ausbildet.
    Pobatschnig K.

  166. 166 Hans-Dieter Wege - 7. Juli 2008 um 12:32 Uhr

    “Report Mainz”, heute, 7.7.2008, 21.45 Uhr im Ersten
    Bundesregierung täuscht Parlament und Öffentlichkeit
    Verdeckte Hörfunk-PR aus dem Gesundheitsministerium

    Mainz (ots) – Nach Recherchen des ARD-Politikmagazins “Report Mainz” hat die Bundesregierung das Parlament und die Öffentlichkeit getäuscht. In der Antwort auf eine Anfrage der Linkspartei, ob im Rahmen der Kampagne “Die neue Gesundheitsversicherung” komplett sendefähige Hörfunkberichte produziert wurden, erklärt die Bundesregierung: “Vollständig sendefähige Hörfunkberichte wurden nicht erstellt.” Diese Aussage ist falsch.
    Hier weiterlesen:
    http://www.presseportal.de/pm/7169/1224001/swr_suedwestrundfunk

  167. 167 Hans Kirchner - 8. Juli 2008 um 08:49 Uhr

    Danke für den TV Tip. Einmal mehr ein Beweis, wie gut und ehrlich die Politik es mit uns meint. Doch wer macht es besser? Den Zaunkönig habe ich auch nicht vergessen!

  168. 168 Tony König - 8. Juli 2008 um 10:16 Uhr

    Denn das Recht ist nichts anderes
    als die in der staatlichen Gemeinschaft
    herrschende Ordnung, und eben
    dieses Recht ist es auch, das darüber
    entscheidet, was gerecht ist.

    Aristoteles

  169. 169 Hans Kirchner - 9. Juli 2008 um 13:11 Uhr

    @Tony König,
    die Aussage ist irgendwie treffend, wenn ich aus einer Teletextmeldung vom heutigen Tage lese, dass die Stadt Oldenburg ihr EWE Tafelsilber verscherbeln will. In dieser Meldung lese ich: “Die kommunalen Eigentümer des Oldenburger Versorgers hatten einen Anteil von 26 % zum Verkauf gestellt und suchen einen strategischen Investor.”
    Seltsam – ist das schon! Das sind Gelder, die aus unserer Tasche stammen, und wann erfährt der Bürger davon?

  170. 170 Lockruf der Bayern? - 24. August 2008 um 18:01 Uhr

    Weiterführende Artikel
    Finanzkrise schmälert Gewinn
    BMW senkt Prognose

    Externe Links
    Telebörse.de – Branchen im Blick
    Die Aktien der Autobauer

    Kurstafeln
    Kurstafel
    BMW

    Samstag, 23. August 2008
    Pleitewelle bei BMW-Händlern
    Betriebsrat sieht schwarz

    Der Betriebsratschef von BMW befürchtet einem Bericht zufolge eine Pleitewelle unter den Händlern des bayerischen Oberklasse-Autobauers. “Da sich in den vergangenen Monaten die Neufahrzeuge nur sehr schwer und schleppend verkauft haben, haben sich die Lagerbestände bei den Händlern exorbitant erhöht”, zitierte die Branchenzeitung “Automobilwoche” aus einem internen Schreiben von Gesamtbetriebsratschef Manfred Schoch. “Bei einer weiteren Erhöhung der Lagerbestände muss man damit rechnen, dass rund zehn Prozent der Händler in die Insolvenz gehen würden.”
    http://www.n-tv.de/Pleitewelle_bei_BMWHaendlern_Betriebsrat_sieht_schwarz/230820080318/1013114.html

  171. 171 Suppenkasper - 1. September 2008 um 14:22 Uhr

    Finanzkrise: “Das Schlimmste kommt noch”

    Die zehnte Bank ist in den USA dieses Jahr Pleite gegangen und mit 117 Banken auf der Problemliste ist ein neuer Rekord erreicht
    Nun traf es die Integrity Bank im Bundesstaat Georgia, die vom staatlichen Einlagensicherungsfonds der US-Banken ([extern] FDIC) geschlossen wurde. Wegen der Finanzkrise hat auch die Zahl der insolvenzgefährdeten Banken auf den höchsten Stand seit fünf Jahren erreicht. Auf einer FDIC-Problemliste standen zum Ende des zweiten Quartals 117 Banken. Die Behörde geht davon aus, dass noch etliche hinzukommen. Trotz Hilfsmaßnahmen und Dementis wollen die Gerüchte nicht verstummen, dass auch die beiden großen Hypothekenfinanzierer verstaatlicht werden müssen. Immer neue Länder in Europa rutschen in die Rezession ab, die nach Ansicht von Experten auch in Deutschland nicht mehr vermeiden ist. Großbritannien sieht sich in der schlimmsten Krise seit 60 Jahren und in Spanien feiert sie Urstände. Das Land hat den EU-Spitzenplatz bei der Arbeitslosigkeit erklommen.

    http://www.heise.de/tp/r4/artikel/28/28626/1.html

  172. 172 Suppenkasper - 3. September 2008 um 13:26 Uhr

    Die Linke auf der Überholspur!
    Linkspartei überholt SPD erstmals im Westen

    Es ist eine Premiere in einem westdeutschen Bundesland: Die Linkspartei im Saarland hat einer Umfrage zufolge zum ersten Mal höhere Zustimmungswerte als die SPD. Demnach würden die Linken bei den Landtagswahlen 24 Prozent der Stimmen bekommen – die Sozialdemokraten nur 23 Prozent.

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,575969,00.html

  173. 173 außerparlamentarische kommunistin - 3. September 2008 um 16:03 Uhr

    wär ja schön, wenn die mitglieder der sich anmaßend “d i e linke” nenneneden partei allesamt kommunist-inn-en wären – leider ist das nicht der fall! kommunist-inn-en in der linkspartei werden gemobbt, “weggelobt” wie sahra wagenknecht nach europa oder aus der fraktion geschmissen, weil sie den möglichen kuschelkurs mit der spd stören könnten (wie christel wegner im niedersächsischen landtag) kommunist-inn-en in der “linkspartei” tretet aus und werdet außerparlamentarisch aktiv – alles andre ist zeit- und energieverschwendung!!!

  174. 174 Hans-Dieter Wege - 3. September 2008 um 20:06 Uhr

    @ außerparlamentarische kommunistin
    Nur ein freiheitlich internationaler basisdemokratischer Sozialismus kann den Menschen eine Lösung ihrer Probleme bringen.
    Die Aufrufe zur Entsolidarisierung kann man daher getrost den bürgerlichen Parteien überlassen.

    Und kein Mensch auf der Erde braucht eine stalinistisch kommunistische Diktatur und schon lange nicht die dazu erforderlichen “Säuberungen”!
    Den Linken soll man winken! Das lernt man bereits in der Fahrschule, wenn man auf seine Vorfahrt verzichtet.
    Und Parolen ständig zu wiederholen ist wirklich ausschließlich nervig, und dabei ist es egal, ob sie von einem Mann oder einer Frau kommen. Das hat weder was mit Politik noch mit Protest zu tun!
    Ist höchstens ein “Armutszeugnis”! Und genau damit kann man keinerlei Verbesserungen für die Menschen erreichen!
    Und auch die Hetze sollte man vielleicht lieber den bürgerlichen Parteien überlassen.
    Die benachteiligten Menschen im Land verdienen ihre Chance, und genau die bekommen sie derzeit nur von einer glaubwürdigen Linken! Und genau die Chance, ihre Glaubwürdigkeit zu beweisen benötigt die LINKE!

  175. 175 außerparlamentarische kommunistin - 4. September 2008 um 13:58 Uhr

    ist ja erstaunlich, wie schnell Sie diesmal nach erneutem eintritt in die sich anmaßend “d i e linke” nennende partei deren rechten flügel mitbesetzen! aber anders kann mensch das ja auch in der “linkspartei” in oldenburg nicht aushalten! “linkssein allein ist kein programm” kann ich da nur in anlehnung an eine sehr kluge journalistin sagen! die HERRen kapitalisten und wenigen kapitalist-inn-en werden ihre macht nicht freiwillig abgeben – also ein bißchen militant müssen wir vermutlich schon werden, wenn es uns ernst ist mit der revolution! aber von revolution will ja Ihre partei nix mehr wissen! und parolen werden genauso wenig schlecht, wenn sie öfter ins bewußtsein gerückt werden!!! die “linkspartei” hat ihre glaubwürdigkeit mindestens im bundesland berlin und meckpomm verloren, und dazu schweigt die “linkspartei” in oldenburg – jedenfalls ist mir von einer öffentlichen kritik an den genoss-inn-en dort von der hiesigen “linkspartei” nix bekannt – aber vielleicht können Sie mich da auf einen neueren stand bringen! und ansonsten: kommen Sie und Ihre genoss-inn-en mit zur bundesweiten demo gegen hartz IV und agenda 2010 am 8. november in berlin? oder trauen Sie sich das jetzt nicht mehr, als “linkspartei”-mitglied, weil da auch mlpd-demonstrant-inn-en dabei sein könnten???

  176. 176 Hans-Dieter Wege - 4. September 2008 um 17:55 Uhr

    @ außerparlamentarische kommunistin
    Nur ein freiheitlich internationaler basisdemokratischer Sozialismus kann den Menschen eine Lösung ihrer Probleme bringen.
    Und genau diese Idee wird mich in keinster Weise einschränken. Im Gegenteil, man kann nur alle Oldenburgerinnen und Oldenburger dazu aufrufen, mitzumachen in der LINKEN.
    Damit diese Idee so schnell wie möglich Wirklichkeit wird und unsere Gemeinschaft und die möglichst vieler anderer Länder endlich zu Sozialer Gerechtigkeit und vor allem zum Frieden zurückfindet!

  177. 177 außerparlamentarische kommunistin - 5. September 2008 um 16:21 Uhr

    oje,das mit der “soziale(n) gerechtigkeit und frieden” ist ja son inhaltsleeres geblubber! oskar (lafontaine) läßt grüßen,die “linkspartei” darf nix mehr vom sozialismus oder noch böser kommunismus sagen,damit sie mit der spd regieren darf! schlimm,daß Sie noch nicht mal mehr merken,welcher politischen gehirnwäsche Sie offenbar in den letzte wochen unterzogen wurden! da lob ich mir den außerparlamentarischen kampf auf der straße,der sich nicht von irgendwelchen parlamentarier/innen bestimmen lassen muß und keine rücksicht auf irgendwelche parteivorsitzenden nehmen muß!!!schade,auf Sie kann die APO wohl leider nicht mehr zählen! und um meine frage zu wiederholen:wie stehts denn jetzt mit Ihrer teilnahme an der bundesweiten demo gegen hartz IV und agenda 2010 am sa.,8.november 2008?

  178. 178 Suppenkasper - 5. September 2008 um 19:40 Uhr

    @außerparlamentarische kommunistin!
    Da ich nichts von ständigen Wiederholungen halte, die Antwort steht bereits in Kommentar 176, Zeile 4.

  179. 179 erwerbslose kommunistin - 8. September 2008 um 16:49 Uhr

    luxus für alle! weg mit hartz IV und agenda 2010! alles für alle – und zwar umsonst! kommt mit zur bundesweiten demo gegen hartz IV und agenda 2010 am sa.,8.november nach berlin und anschließend nach gorleben,um den castortransport im wendland zu blockieren!!!

  180. 180 Zwangsenteigner - 9. September 2008 um 08:36 Uhr

    @erwerbslose kommunistin
    Genau: Luxus für alle! Zwangsenteignung sämtlicher Hauseigentümer und Firmeninhaber. Es soll wieder so werden wie in der DDR – das war doch toll. Niemand hat sich für irgendwas zuständig gefühlt und verhungert ist trotzdem keiner!
    Niemand muss mehr arbeiten und kann den ganzen Tag rumspammen und für irgendwas demonstrieren, wenn das Geld erst mal wie Sterntaler vom Himmel regnet. Und wenn es alle ist, wird einfach neues gedruckt.
    Es soll sein wie im Schlaraffenland. Gebratene Hühner sollen einem direkt auf den Teller fallen, Schokoladenflüsse und Zuckerwattebäume, gare Schweine laufen mit Messer und Gabel rum… Herrlich – und so realistisch!
    Schmeißt die Eigentümer aus ihren Häusern, enteignet die Vermieter! Alle ab in den Plattenbau – dann hat jeder die gleiche Grundlage, und es gibt keinen Neid mehr!!! Wir fahren wieder Trabi und fangen nochmal von vorne an.

  181. 181 erwerbslose kommunistin - 9. September 2008 um 17:51 Uhr

    schade,daß Du nur ein bißchen was kapiert hast! allerdings war es so,daß in der DDR die grundlegenden bedürfnisse wie wohnen,essen,gesundheits- und kinderversorgung gesichert waren! und alle fühlten sich für alle verantwortlich – es gab menschliche solidarität untereinander,die es da jetzt leider nicht mehr gibt.weil die DDR-bürger/innen leider dem kapitalistischen BRD-system in die hände gefallen sind – naja,einige aus der DDR wollten die annektion ja wohl leider auch,weil sie auf die versprechungen aus der BRD hereingefallen sind! nun zur geldfrage: ein existenzgeld für alle,das die oben genannten grundbedürnisse befriedigen könnte,wäre überhaupt kein finanzielles problem,wenn kein geld für rüstung mehr ausgegeben würde,die parlamentarier/innen im bundestag keine überhöhten diäten und nebeneinkünfte mehr bekämen,wenn keine riesen-einkaufscenter wie das ECE gebaut würden,die dann doch nach spätestens einem jahr wieder leerstehen, und,und,und !!und natürlich müssen die kapitalist-inn-en auch enteignet werden und das dann freigewordene geld kann dann auch in den fond fürs existenzgeld für alle fließen! übrigens mag ich keine gebratenen hühner und auch keine zuckerwatte! aber schokolade- dafür würd ich ja vielleicht dann auch malochen gehen,weil schokolade nicht zu den grundsätzlichen lebensbedingungen zählt!

  182. 182 Gedanklos? - 10. September 2008 um 08:19 Uhr

    @Zwangsenteigner
    Gegensätze !!!
    Genau: Luxus für alle!
    Zwangsenteignung sämtlicher Hauseigentümer = Genossenschaftlicher Wohnungsbau
    Zwangsenteignung sämtlicher Firmeninhaber = Echte Mitbestimmung für Arbeitnehmer
    Das Geld erst mal wie Sterntaler vom Himmel regnet = Zaunkönige plus Lichtenstein & Co
    Gare Schweine laufen mit Messer und Gabel rum = Fastfood, McPom & Co ist besser
    Gebratene Hühner sollen einem direkt auf den Teller fallen = Massentierhaltung
    Alle ab in den Plattenbau = GSG in den 60er war nicht besser / stehen heute noch!
    Herrlich – und so realistisch!

  183. 183 erwerbslose kommunistin - 11. September 2008 um 12:38 Uhr

    utopie ist macbar,Ihr nachbar/inne/n! seid realistisch – fordert das unmögliche! ach,wär das leben fad,wenn ich keine utopien und positiven träume mehr hätt! also,gehn wir alle,die dies wirklich wollen,daran,für unsere utopien zu kämpfen!!

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